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Mariupol : Ukraine: 100 Menschen aus Stahlwerk evakuiert

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Es ist die letzte Bastion des ukrainischen Widerstands in Mariupol: Rund hundert Menschen konnten nach Angaben von Präsident Selenskyj nun das Asow-Stahlwerk verlassen.

In der ukrainischen Hafenstadt Mariupol ist es gelungen, Zivilisten aus den Kampfgebieten zu evakuieren - auch aus einem seit Wochen belagerten Stahlwerk. Die russischen Truppen setzten unterdessen ihre Angriffe im Osten und Süden des Nachbarlandes fort.

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Nach mehreren gescheiterten Evakuierungsversuchen haben am Wochenende erstmals dutzende Zivilisten das heftig umkämpfte Asow-Stahlwerk im südukrainischen Mariupol verlassen können. Etwa hundert Menschen waren am Sonntag auf dem Weg nach Saporischschja, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Twitter schrieb.

Die Evakuierung von Zivilisten von Asow-Stahl hat begonnen.
Wolodymyr Selenskyj, ukrainischer Präsident

Die erste Gruppe von etwa hundert Menschen werde am Montag im 220 Kilometer entfernten Saporischschja empfangen.

Nach Angaben eines UN-Sprechers hatte ein humanitärer Konvoi am Samstagmorgen Mariupol erreicht. Koordiniert wurde die Evakuierungsaktion demnach vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das sich dazu mit beiden Kriegsparteien abstimmte.

In der Nacht sind etwa 20 Frauen und Kinder aus dem eingekesselten Stahlwerk der Stadt Mariupol evakuiert worden. Mindestens 1000 Zivilisten sollen noch eingeschlossen sein.

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Russland mit anderen Zahlen zu Zivilisten

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, am Asow-Stahlwerk sei eine "Waffenruhe" verhängt worden. Über einen Fluchtkorridor hatten demnach bereits am Samstag 46 Zivilisten das Stahlwerk verlassen. Alle aus dem Werk fortgebrachten Zivilisten hätten "Unterkunft, Nahrung und die notwendige medizinische Hilfe erhalten", hieß es.

Russische Staatsmedien berichteten von rund 40 Zivilisten, die am Sonntag das Asow-Stahlwerk verlassen hätten und in von Russland kontrollierte Gebiete in der Ostukraine gebracht worden seien.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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Letzte Bastion des ukrainischen Widerstands in Mariupol

Das elf Quadratkilometer große Gebiet des Asow-Stahlwerks in der südostukrainischen Hafenstadt ist heftig umkämpft. Das Stahlwerksgelände ist die letzte Bastion des ukrainischen Widerstands im durch russische Angriffe weitgehend zerstörten Mariupol. 

In dem Komplex mit weitläufigen unterirdischen Tunnelanlagen sollen noch hunderte ukrainische Soldaten und Zivilisten unter katastrophalen Bedingungen ausharren. Unter ihnen sollen zahlreiche Verletzte und Kranke sein.

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