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Maskenaffäre in der Union - Dritter Beschuldigter ist Lobbyist

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In der Maskenaffäre um Nüßlein wird nun auch ein Lobbyist beschuldigt. Der Unternehmer stammt aus dem Wahlkreis des aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten.

Eine FFP2-Schutzmaske am 23.01.2021
Neben Limberger und Nüßlein wird noch ein Dritter beschuldigt - ein Unternehmer mit Verbindungen in die Politik.
Quelle: picture alliance / Geisler-Fotopress

Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt in der Maskenaffäre um den Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein gegen einen Unternehmer und Lobbyisten. Der 53-Jährige betreibt eine Münchner Beratungsfirma und war Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender eines einflussreichen Lobby-Unternehmens, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet.

Er wird bei der Generalstaatsanwaltschaft München inzwischen als dritter Beschuldigter geführt, wie Justizkreise der Zeitung bestätigten.

Verbindung zu dem Beschuldigten Limberger

Der Lobbyist stammt aus dem Landkreis und Nüßleins Wahlkreis Neu-Ulm. Der Geschäftsmann hat auch eine Verbindung zu Thomas Limberger.

Limberger soll Nüßlein über sein Firmengeflecht 660.000 Euro Provision für millionenschwere Deals mit dem Bundesgesundheitsministerium, den Landesgesundheitsministerien von Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bundespolizei zugeschanzt haben. Limberger und Nüßlein waren in dem Ermittlungsverfahren von Anfang an als Beschuldigte geführt worden.

Wegen der Maskenaffäre hat die Fraktionsspitze der Union entschieden, dass alle Abgeordneten eine schriftliche Erklärung abgeben müssen. ZDF-Korrespondent Theo Koll mit Einzelheiten.

Nach der Maskenaffäre hat die Fraktionsspitze der Union entschieden, dass alle Abgeordneten eine schriftliche Erklärung abgeben müssen.

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