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Corona-Vakzin "Sputnik V" - Moskau beginnt mit Massenimpfungen

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In Russland haben die Massenimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Tausende lassen sich in der Hauptstadt den Impfstoff spritzen.

Der russische Impfstoff «Sputnik V».
Der russische Impfstoff «Sputnik V».
Quelle: Pavel Golovkin/AP/dpa

Mit Impfungen in Moskau hat am Samstag die von Präsident Wladimir Putin angekündigte großangelegte Impfaktion gegen das Coronavirus begonnen. In Impfzentren der Hauptstadt ließen sich Tausende Angehörige von Risikogruppen das in Russland entwickelte Vakzin Sputnik V injizieren.

Putin hatte am Mittwoch die Impfaktion für das ganze Land angekündigt, gestartet wurde sie in Moskau. Geimpft werden medizinisches Personal, Lehrerinnen und Lehrer und andere Gruppen, die als hoch gefährdet gelten. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen wurde von den Behörden am Samstag mit 28.782 angegeben, 7.993 davon in
Moskau. Seit Beginn der Pandemie hat Russland 2,4 Millionen Coronavirus-Fälle bestätigt, das ist die weltweit vierthöchste Fallzahl nach den USA, Indien und Brasilien. Mehr als 42.600 Menschen starben nach offiziellen Angaben mit dem Virus.

Mehr als zwei Millionen Dosen des Impfstoffs Sputnik V sollen in den nächsten Tagen verfügbar sein. Landesweite Impfaktionen sollen bis Ende kommender Woche anlaufen. In der Hauptstadt öffneten am Samstag 70 Impfzentren.

Eines der wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen die Corona-Pandemie: ein Impfstoff - und zwar lieber früher als später. Ob ein Vakzin sicher ist, muss trotzdem geprüft werden - und das dauert. Doch in Russland wurde der Impfstoff "Sputnik V" deswegen …

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Internationale Skepsis gegenüber russischem Impfstoff

Der russische Impfstoff wurde bereits im August zugelassen. Die Regierung bezeichnet ihn als das "erste zugelassene Covid-19-Vakzin der Welt". International war das auf Skepsis gestoßen. Fachleute wiesen darauf hin, dass Sputnik 5 zu der Zeit nur an wenigen Dutzend Testpersonen erprobt worden sei.

Putin ließ den Einwand unzureichender Tests abprallen. Er verwies darauf, dass eine seiner Töchter zu den ersten gehört habe, die damit geimpft worden seien. Gesundheitsminister Michail Muraschko sagte am Mittwoch, bis dahin sei bereits 100.000 Menschen Sputnik 5 injiziert worden.

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