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Merkel will vorerst nicht zum G7-Gipfel

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Wegen Corona-Pandemie - Merkel will vorerst nicht zum G7-Gipfel

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Bundeskanzlerin Angela Merkel will "Stand heute" nicht zum geplanten G7-Gipfel in Juni in Washington fliegen. Sie wolle während der Corona-Pandemie nicht nach Washington reisen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Archivbild
Bundeskanzlerin Angela Merkel will wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht zum G7-Gipfel nach Washington reisen.
Quelle: Markus Schreiber/AP-Pool/dpa

Kanzlerin Angela Merkel wird voraussichtlich nicht zum geplanten G7-Gipfel in die USA fliegen. Ein Regierungssprecher sagte, Merkel danke Präsident Trump für seine Einladung zum Gipfel Ende Juni in Washington.

Stand heute kann sie in Anbetracht der Pandemie-Gesamtlage ihre persönliche Teilnahme, also eine Reise nach Washington, nicht zusagen.

Trump wollte den Gipfel zuerst in Camp David abhalten

Merkel werde die Entwicklung der Pandemie aber weiter im Blick behalten. Zuvor hatte das Magazin "Politico" unter Berufung auf Regierungssprecher Steffen Seibert über die Absage berichtet.

Das Weiße Haus hatte im März erklärt, wegen der Corona-Pandemie könne der für Juni geplante G7-Gipfel nicht in Trumps Landsitz Camp David abgehalten werden, sondern müsse durch eine Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten ersetzt werden. Vor gut einer Woche erklärte Trump jedoch, da sein Land sich bereits von der Pandemie erhole, könne das Gipfeltreffen doch stattfinden.

Inzwischen sind mehr als 100.000 Menschen in den USA an Corona gestorben. Viele sterben, ohne auf das Virus getestet zu sein. Präsident Trump fordert weitere Lockerungen.

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Die USA sind noch immer am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen

Ein Gipfel mit persönlicher Teilnahme der Staats- und Regierungschefs wäre "ein großartiges Zeichen der Normalisierung aller", erklärte Trump. Merkel und andere G7-Staats- und Regierungschefs reagierten damals allerdings zurückhaltend.

Die USA sind das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit. Dort wurden bereits mehr als 1,7 Millionen Infektionen nachgewiesen, mehr als 102.000 Infizierte starben.

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