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Merkel fordert erweiterten UN-Sicherheitsrat

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75 Jahre Vereinte Nationen - Merkel fordert erweiterten UN-Sicherheitsrat

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In ihrer Rede zum 75. Jahrestag der UN fordert Kanzlerin Merkel einen erweiterten Sicherheitsrat. Geht der Wunsch Deutschlands nach einem ständigen Sitz nun in Erfüllung?

Mit einem Festakt haben die Vereinten Nationen ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Kanzlerin Merkel forderte Einigkeit und Reformen, US-Präsident Trump düpierte alle.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fordert eine Reform des UN-Sicherheitsrates. In einer Botschaft auf Twitter, anlässlich des 75. Jahrestages der UN, sagte sie: "Die Vereinten Nationen müssen sich weiterentwickeln, um die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen zu können."

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"Deutschland steht dabei bereit, weiter Verantwortung zu tragen, gerne auch in einem erweiterten Sicherheitsrat", so Merkel.

Deutschland wünscht sich ständigen Sitz im Sicherheitsrat

Hintergrund ist der deutsche Wunsch nach einem ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat, in dem das Land derzeit als nicht-ständiges Mitglied für zwei Jahre vertreten ist.

Merkel sagte, dass die Vereinten Nationen letztlich nur so gut sein könnten, wie ihre Mitglieder sich einig werden. Aber trotz der Rückschläge etwa in Libyen oder Syrien könnten viele Probleme nur gemeinsam gelöst werden.

Die USA sendeten als einziges Land keine Video-Grußbotschaft an die UN - "ausgerecht das Land, auf dessen Initiative die UN vor 75 Jahren gegründet wurde", so ZDF-Korrespondent Johannes Hano.

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Merkel: Leid und Wohl sind geteilt

"Wer meint, allein besser zurechtzukommen, der irrt", sagte Merkel, ohne ein Land namentlich zu nennen. "Unser Wohlergehen ist ein geteiltes. Und unser Leid auch. Wir sind eine Welt."

Die Corona-Pandemie zeige beispielhaft, "dass globale Probleme über Ländergrenzen hinweg und auf allen Ebenen Verständigung und Zusammenarbeit erfordern", sagte Merkel weiter.

Kanzlerin würdigt Arbeit der UN

Merkel würdigte die Arbeit der Vereinten Nationen bei der Friedenskonsolidierung etwa in Afghanistan und in Mali, aber auch deren Beteiligung an der Verfolgung von Kriegsverbrechen sowie im Kampf gegen Armut und bei der Ausrottung der Pockenkrankheit.

Vor 75 Jahren wurden die Vereinten Nationen mit dem Ziel gegründet, internationale Zusammenarbeit zu fördern und Konflikte zu vermeiden. Inzwischen gehören 193 Nationen zur Gemeinschaft.

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