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Zwei Wochen nach Militärputsch - Neue Proteste in Myanmar

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Die Proteste in Myanmar reißen auch zwei Wochen nach dem Putsch nicht ab. De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi bleibt offenbar weiter in Gewahrsam.

In Myanmar haben Hunderttausende gegen den Militärputsch protestiert. Zuvor ließ die Militärführung das Internet abschalten und schickte gepanzerte Fahrzeuge auf die Straßen.

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Zwei Wochen nach dem Militärputsch in Myanmar haben am Montag erneut Menschen in mehreren Städten des Landes gegen die Armee protestiert. Die Militärführung ließ in der Nacht das Internet abschalten und schickte in der Wirtschaftsmetropole Rangun Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge auf die Straßen.

Dort gingen trotz der Militärpräsenz am Montag Menschen auf die Straße, auch in der Nähe der von gepanzerten Fahrzeugen bewachten Zentralbank. Im Norden der Stadt versammelten sich hunderte Studenten zu Protesten.

Aung San Suu Kyi bleibt in Gewahrsam

Myanmars entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi bleibt derweil offenbar weiter in Gewahrsam. Ein für diesen Montag geplanter Gerichtstermin sei auf Mittwoch verschoben worden, berichtete die Zeitung "The Irrawaddy" am Morgen auf Twitter.

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Suu Kyi soll nach dem Militärputsch wegen Verstößen gegen die Außenhandelsgesetze des Landes angeklagt werden. Bis zu einer ersten Anhörung, die nun um zwei Tage verschoben wurde, sollte die 75-Jährige in Gewahrsam bleiben. Ob sie persönlich vor Gericht erscheint oder virtuell zugeschaltet wird, war unklar. Die frühere Freiheitsikone war in der Nacht zum 1. Februar zusammen mit zahlreichen weiteren Politikern festgesetzt worden.

Vorwürfe wegen importierter Funkgeräte

Sie soll sich im Hausarrest befinden. Allerdings wurde sie seit nunmehr zwei Wochen nicht mehr gesehen. Versuche der amerikanischen Behörden, Kontakt mit ihr aufznehmen, waren vom Militär abgelehnt worden. Auch ihr Anwalt habe erklärt, sie bisher nicht persönlich treffen zu dürfen, zitierte das Nachrichtenportal "Myanmar Times" den Juristen.

Ob Suu Kyi nach der Befragung auf freien Fuß kommt, war unklar. Berichten zufolge sollen bei einer Hausdurchsuchung kurz nach dem Putsch Funkgeräte in Suu Kyis Haus gefunden worden sein. Es werde geprüft, ob diese illegal ins Land gebracht worden seien und die Politikerin somit gegen Import-Export-Gesetze verstoßen habe, hieß es vor zwei Wochen. Suu Kyi war in der Vergangenheit bereits insgesamt 15 Jahre in Hausarrest gewesen. Staatspräsident Win Myint soll in Zusammenhang mit Verstößen gegen Corona-Auflagen angeklagt werden.

Die entmachtetet Staatsrätin Aung San Suu Kyi ist weiter unter Arrest. Wo sie genau seit dem Putsch durch das Militär ist, ist ungewiss.

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Die Armee hatte sich im früheren Birma vor rund zwei Wochen zurück an die Macht geputscht und die faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi sowie zahlreiche weitere Politiker in Gewahrsam genommen. Die Junta verhängte einen einjährigen Ausnahmezustand.

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