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China gedenkt der Corona-Toten

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Mit drei Schweigeminuten - China gedenkt der Corona-Toten

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Mehr als vier Monate nach Ausbruch des neuen Coronavirus trauert China um die Opfer der Pandemie. Landesweit halten die Menschen am Totengedenktag inne.

Zum diesjährigen Totengedenktag hat China mit drei Schweigeminuten der Opfer des Coronavirus gedacht. Die Nationalflaggen auf öffentlichen Gebäuden wehten auf halbmast.

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China hat mit drei Schweigeminuten der Toten durch das neue Coronavirus gedacht. Landesweit heulten am chinesischen Totengedenktag um 10 Uhr Ortszeit (4 Uhr MESZ) die Sirenen. Auch hupten Autos und Schiffe ließen ihre Hörner ertönen. In Peking blieben die U-Bahnen für drei Minuten stehen.

Die Menschen auf den Straßen chinesischer Metropolen hielten inne und trauerten um die Opfer. Die Nationalflaggen auf öffentlichen Gebäuden und in chinesischen Botschaften weltweit wehten auf halbmast.

Traditionelles Totengedenken

Das Gedenken sei zu Ehren der "Märtyrer und Landsleute, die im Kampf gegen die Epidemie ums Leben gekommen sind", teilte der Staatsrat mit. Staats- und Parteichef Xi Jinping und die chinesische Führung, mit weißen Trauerblumen am Revers ihrer dunklen Anzüge, verneigten sich bei einer Zeremonie in Peking vor einer auf halbmast wehenden Nationalflagge.

Am "Qingming-Fest" trauern die Chinesen traditionell um ihre Toten und gehen auf die Friedhöfe, um die Gräber zu säubern. Normalerweise werden Blumen, Essen und andere Gegenstände für die Toten abgelegt und Papiergeld sowie Räucherstäbchen verbrannt. Da aber weiter Einschränkungen in Kraft sind, um die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus zu verhindern, haben viele Provinzen die Menschen aufgefordert, in diesem Jahr nicht zu den Gräbern zu pilgern. Vielmehr solle daheim der Toten gedacht werden.

In Wuhan werden die provisorischen Krankenhäuser geschlossen und es gibt angeblich nur noch wenige neuinfizierte Personen. Kann man diesen Informationen aus China trauen?

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In Festlandchina sind seit dem Ausbruch des Coronavirus vor gut vier Monaten nach amtlichen Angaben vom Samstag 3.326 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Mehr als 80.000 Menschen haben sich demnach infiziert. Die wahren Zahlen dürften allerdings deutlich höher liegen, da die Art der Erhebung immer wieder geändert wurde und viele Fälle nicht in der offiziellen Statistik auftauchen.

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