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Mehrere Einsätze im Mittelmeer : Dutzende Migranten gerettet

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In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Zustrom an Boots-Flüchtlingen nach Italien stark an. Am Wochenende retteten Organisationen mehr als 200 Menschen im südlichen Mittelmeer.

Mittelmeer: Migranten auf einem überfuellten Holzboot warten auf die Rettung durch die Ocean Viking, die gemeinsam von SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen betrieben wird. Archivbild
Viele Menschen versuchen per Boot Europa zu erreichen.
Quelle: dpa

Im zentralen Mittelmeer haben die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und ResQ in mehreren Einsätzen mehr als 200 Bootsmigranten gerettet. Die Besatzung der "Geo Barents" habe knapp 190 Menschen an Bord genommen, teilte Ärzte ohne Grenzen in der Nacht zu Montag mit.

Viele Frauen und Kinder unter den Migranten

Die Menschen hätten sich auf einem überfüllten Holzboot befunden. Unter Deck herrschte demnach Sauerstoffmangel. Auf der "Geo Barents" befänden sich damit insgesamt mehr als 210 Menschen, hieß es.

Am Sonntag retteten die freiwilligen Helfer der privaten italienischen Organisation ResQ nach eigenen Angaben Dutzende Menschen in mehreren Einsätzen. Unter den Flüchtlingen seien auch viele Frauen und Minderjährige. Die "ResQ People" hatte nach den Rettungen um die 165 Menschen an Bord und die Besatzung forderte einen sicheren Hafen für die Menschen.

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Zahl der Bootsmigranten in Italien verdoppelt

Die Migranten legen meist von den Küsten Libyens und Tunesiens ab, um über das Mittelmeer die EU zu erreichen. Italien hatte laut seines Innenministeriums binnen eines Jahres eine Verdoppelung der Zahl an Migranten, die das Mittelmeerland in Booten erreichen, verzeichnet.

Im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Juli 2021 registrierten die Behörden 49.280 Ankömmlinge, 128 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es wurden 147 Schlepper festgenommen, ein Anstieg um gut 25 Prozent.



Migranten sitzen auf einem Boot im Mittelmeer. Archivbild

Vereinte Nationen - Mehr Migranten auf See gestorben 

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit nimmt weiter zu. Viele nutzen den Seeweg für ihre Flucht. Doch der endet immer öfter tödlich.

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