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Flüchtlinge in Moria - Laschet im ZDF: Lösung mit Europas Willigen

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Nach dem Moria-Brand dringt NRW-Regierungschef Laschet auf rasche Hilfe. Er forderte im ZDF eine große Lösung der Flüchtlingsfrage und setzt dabei auf "Europas willige Länder".

Sehen Sie hier das ganze Interview mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet.

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5 min
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Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet will in seinem Bundesland bis zu 1.000 Flüchtlinge aus dem fast vollständig abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufnehmen.

Jetzt gehe es vor allem darum, den Menschen sehr schnell zu helfen, sagte Laschet im ZDF heute journal. Der CDU-Politiker hatte Anfang August Moria besucht. "Das waren Hütten und Zelte, aber selbst die sind jetzt nicht mehr da. Sie leben jetzt unter freiem Himmel", so Laschet. Deshalb habe Deutschland und habe NRW angeboten, den Griechen schnell zu helfen. Er bekräftigte im ZDF die Bereitschaft seines Landes, Flüchtlinge aufzunehmen.

12.000 Menschen ohne Unterkunft. Das Flüchtlingslager in Moria ist komplett ausgebrannt. Die Ermittler halten Brandstiftung für wahrscheinlich.

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2 min
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Laschet für europäische Lösung

Der nächste Schritt nach der akuten Nothilfe sei dann: "Wie lösen wir dieses gesamte Problem auf? Das ist nicht damit gelöst, dass alle nach Deutschland kommen, sondern man braucht einen größeren Ansatz, und für den arbeitet die Bundesregierung, die Kanzlerin und auch Horst Seehofer."

Eine Lösung zu finden, sei eine europäische Aufgabe. Bundesinnenminister Seehofer versuche im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft, die anderen Europäer in die Pflicht zu nehmen.

Unwillige wie Ungarn "nicht zwingen"

"Wir brauchen erstmal ein paar Staaten, die willig sind, jetzt zu helfen", sagte Laschet weiter. "Und europäische Lösung heißt nicht alle 27. Und wenn ein Land wie Ungarn sagt, es macht bei diesem Thema definitiv nicht mit, dann finde ich, sollten wir es auch nicht per Mehrheitsentscheidungen dazu zwingen."

Man müsse mit den Ländern arbeiten, "die erkannt haben, und das sind einige, dass hier eine Gesamtlösung da sein muss".

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