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Gaza-Konflikt - Maas fordert: Stopp der Gewalt und Gespräche

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Außenminister Maas fordert einen dreistufigen Plan zur Deeskalation des Nahost-Konflikts. Kanzlerkandidatin Baerbock mahnt derweil zu stärkerem Engagement der Bundesregierung.

Bundesaußenminister Heiko Maas während eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel.
Bundesaußenminister Heiko Maas.
Quelle: dpa

Bundesaußenminister Heiko Maas fordert einen Drei-Stufen-Plan zur Deeskalation des Nahost-Konflikts. Israel mache von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch, "um seine Bevölkerung vor dem Raketenterror der Hamas zu schützen", sagte Maas der "Bild am Sonntag".

Maas fordert Zweistaatenlösung

"Umso dringender braucht es nun: 1. einen Stopp des Raketenterrors, 2. ein Ende der Gewalt und 3. die Rückkehr zu Gesprächen über konkrete vertrauensbildende Schritte zwischen Israelis und Palästinensern". Diese müssten eine Zweistaatenlösung zum Inhalt haben.

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock fordert von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement. "Die Sicherheit Israels ist Teil deutscher Staatsräson", sagte Baerbock dem Blatt. "Wir können den abscheulichen Angriffen der Hamas nicht einfach zusehen."

Das Blutvergießen im Nahen Osten dauert an: die Hamas feuert weiter Raketen, die israelische Armee fliegt weiter Luftschläge. Auch zwischen jüdischen und arabischen Israelis kommt es zur Gewalt. Aber es gibt Stimmen, die zum Frieden mahnen.

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Baerbock: Sofortiges Ende der Gewalt

Neben Telefondiplomatie sollten "hochrangige Vertreter der Bundesregierung in die Region entsandt werden, um mit engen Verbündeten ein sofortiges Ende der Gewalt zu vermitteln".

Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern ist in den vergangenen Tagen in einem Maße eskaliert wie seit seit Jahren nicht mehr. Die israelische Armee griff seit Montag rund 800 Ziele im Gazastreifen an.

Internationale Appelle zur Waffenruhe finden im Nahost-Konflikt kein Gehör. Das israelische Militär antwortet auf die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen mit verstärkten Luftangriffen.

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Gazastreifen: Mehr als 1.000 Verletzte nach Angriffen

Dabei wurden nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden insgesamt mindestens 145 Menschen getötet, darunter 41 Kinder. Weitere rund 1.100 Menschen wurden bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen verletzt.

Radikale Palästinenser schossen ihrerseits aus dem Küstenstreifen mindestens 2.300 Raketen auf Israel ab. Dabei wurden zehn Menschen getötet, unter ihnen ein Kind und ein Soldat. Mehr als 560 weitere Israelis wurden durch die Raketenangriffe verletzt.

Es sind die heftigsten Kämpfe seit dem Gazakrieg von 2014. ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge ist an die Grenze zum Gazastreifen gereist und berichtet von der Situation vor Ort.

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UN-Generalsekretär Guterres ist bestürzt

UN-Generalsekretär António Guterres rief die Konfliktparteien zur Besonnenheit auf. Sein Sprecher Stephane Dujarric teilte mit, Guterres sei "bestürzt über die steigende Zahl von zivilen Opfern, einschließlich des Todes von zehn Mitgliedern einer Familie, darunter Kinder, nach einem israelischen Luftangriff auf das Flüchtlingslager Schati im Westen von Gaza.

Guterres erinnere alle Seiten daran, jeder willkürliche Angriff auf zivile und mediale Strukturen verstoße gegen das Völkerrecht und müsse um jeden Preis vermieden werden.

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