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Nach Waffenruhe - Behörden in Gaza öffnen wieder

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Im Gaza-Konflikt schweigen die Waffen. Offizielle Behörden nehmen in Gaza wieder ihre Arbeit auf.

Ein Mann verkauft Luftballons in Gaza. Symbolbild
Ein Mann verkauft Luftballons in Gaza. Symbolbild
Quelle: Ahmed Zakot/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

Zwei Tage nach Inkrafttreten einer Waffenruhe im Gaza-Konflikt nehmen die zivilen Regierungsstellen in dem palästinensischen Küstengebiet wieder ihre Arbeit auf. Zivile Behörden und Ämter öffnen erneut ihre Pforten, teilte ein Sprecher der lokalen Regierung mit.

Die zivile Verwaltung im Gazastreifen wird von der islamistischen Hamas kontrolliert. Mit Beginn der israelischen Luftangriffe am 10. Mai stellte sie ihre Arbeit ein. Seit Freitag gilt eine Waffenruhe.

Israels Luftwaffe zielte auf Hamas-Tunnel

Die israelischen Angriffe zielten auf die militärische Infrastruktur der Hamas ab, richteten aber zugleich enorme Schäden an Wohn- und Hochhäusern, Gesundheitseinrichtungen und anderen öffentlichen Gebäuden an.

Der Alltag der mehr als zwei Millionen Einwohner des Gazastreifens kam zum Erliegen. Die Bombardements verbreiteten unter den Zivilisten Angst und Schrecken.

Die Menschen im Nahen Osten hoffen, dass die Waffenruhe hält. Viele haben Angst und sind aus ihren Häusern geflohen - sowohl Wasem und seine Familie, die jetzt in Gaza-Stadt sind, als auch Silvia und Yaron, die nach Eilat wollen.

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Leid der Zivilbevölkerung

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums kamen bei den Angriffen 243 Menschen ums Leben, unter ihnen 66 Kinder und Jugendliche. 1.910 weitere erlitten Verletzungen.

Kinder leiden besonders unter der anhaltenden Gewalt zwischen Israel und Palästinensern. Sie können nicht einordnen, was um sie herum passiert.

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Ausgelöst wurde der Waffengang durch Raketen, die die Hamas auf Jerusalem abgefeuert hatte. Dem Beschuss vorausgegangen waren Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften am Tempelberg in Jerusalem und im arabischen Osten der Stadt.

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von Nils Metzger
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