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Stoltenberg verurteilt Angriffe in Idlib

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Nato-Sondersitzung - Stoltenberg verurteilt Angriffe in Idlib

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Nato-Generalsekretär Stoltenberg hat die Angriffe von Russland und Syrien auf die Provinz Idlib scharf verurteilt. Er forderte sie auf, sich an internationales Recht zu halten.

Nato Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einer Pressekonferenz in Brüssel.
Nato Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel
Quelle: EPA

Der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg richtet auf der Sondersitzung des Nordatlantikrates deutliche Worte in Richtung Russland und Syrien.

Stoltenberg kritisiert Russland und Syrien

"Wir fordern Russland und das syrische Regime auf, die Angriffe zu beenden, die wahllosen Luftangriffe einzustellen", sagte Stoltenberg in Brüssel. Auch mit Blick auf rechtliche Vorgaben appelierte der Nato-Generalsekretär an die beiden Streitkräfte:

Wir fordern außerdem von Russland und Syrien, das internationale Recht vollständig zu respektieren.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

Weiter forderte Stoltenberg von Russland und Syrien, "sich voll und ganz an den von der UNO geführten Bemühungen zu beteiligen, um eine friedliche Lösung für den Konflikt in Syrien zu finden."

Im sich zuspitzenden Konflikt um die Provinz Idlib fordert die Türkei Unterstützung von der Nato - und droht mit einer Grenzöffnung für syrische Flüchtlinge, die nach Europa wollen.

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1 min
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Deeskalation und humanitäre Hilfe in Idlib

Auch auf Twitter äußerte sich Stoltenberg zu der Sondersitzung: "Die Nato ist soeben in Solidarität mit unserem Verbündeten Türkei zusammengekommen, nachdem türkische Soldaten in der Nähe von Idlib gestorben sind. Wir verurteilen die wahllosen Luftangriffe des syrischen Regimes und Russlands. Diese gefährliche Situation muss deeskaliert werden und der Zugang für humanitäre Hilfe muss ermöglicht werden."

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Keine weitere Unterstützung für Türkei zugesagt

Laut Stoltenberg stimmten die Nato-Partner überein, dass die bestehenden Maßnahmen zur Unterstützung Ankaras beibehalten werden sollten. Zusätzliche Unterstützungsleistungen kündigte die Allianz aber nicht an. Die Nato-Partner unterstützten die Türkei bereits, sagte Stoltenberg. "Wir verstärken ihre Luftverteidigung, ein Awacs-Aufklärungsflugzeug hilft bei der Luftraumüberwachung", betonte Stoltenberg.

Überdies kontrolliere die Nato regelmäßig Häfen und unterstütze die Türkei "auf andere Weise". Zu konkreten zusätzlichen Unterstützungsleistungen angesichts der Eskalation in Idlib äußerte sich Stoltenberg nicht. Er betonte jedoch, dass die Nato-Partner "permanent" prüften, "was sie noch tun können, um die Türkei darüber hinaus zu unterstützen".

Hintergrund der Nato-Sondersitzung

Nach der militärischen Eskalation in der syrischen Provinz Idlib mit 33 getöteten türkischen Soldaten habe Türkei um eine Dringlichkeitssitzung der 29 Nato-Botschafter nach Artikel 4 der Nato-Verträge gebeten, teilte das Militärbündnis in Brüssel mit.

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