Sie sind hier:

Russland-Ukraine-Konflikt : Nato-Chef warnt vor "groß angelegtem Angriff"

Datum:

"Alles deutet darauf hin, dass Russland weiterhin einen Großangriff auf die Ukraine plant", warnt Nato-Chef Stoltenberg. Er begrüßte die eingeleiteten Sanktionen gegen Moskau.

Belgien, Brüssel: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht während der Pressekonferenz zur Lage in der Ostukraine.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: Noch nicht zu spät für Kurswechsel Moskaus
Quelle: epa

Das Militärbündnis beobachte einen fortgesetzten russischen Truppenaufmarsch und Vorbereitungen für einen Angriff auf die Ukraine, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag nach einer Sondersitzung des Nato-Ukraine-Komitees in Brüssel. Er sprach angesichts der Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt von der gefährlichsten Lage für Europa innerhalb einer Generation.

Stoltenberg: Invasion der Ukraine nicht vom Tisch

Mit der Anerkennung der Separatistengebiete im Donbass sei das Vorhaben einer Invasion nicht vom Tisch. Alles deute darauf hin, dass Russland weiterhin einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine plane, sagte Stoltenberg weiter.

Es sei aber noch nicht zu spät für einen Kurswechsel Moskaus. Die russische Regierung werde kontinuierlich zur Deeskalation aufgefordert:

Es ist nie zu spät, nicht anzugreifen.
Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär

Auch der ehemalige OSZE-Sonderbeobachter in der Ukraine, Alexander Hug, schließt eine Invasion russischer Truppen nicht aus - glaubt aber, dass Diplomatie weiterhin eine Chance hat.

Beitragslänge:
4 min
Datum:

Vertreter der 30 Nato-Staaten waren am Nachmittag zu einer Dringlichkeitssitzung mit der Ukraine zusammengekommen.

Nato-Generalsekretär begrüßt Sanktionen gegen Moskau

Stoltenberg begrüßte zugleich die von den Bündnispartnern eingeleiteten Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Ausdrücklich lobte er den vorläufigen Stopp der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 durch die Bundesregierung.

Bundeskanzler Olaf Scholz ordnete den vorläufigen Stopp von Nord Stream 2 an.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Die Nato-Mitglieder unterstützten die Ukraine weiter mit militärischer Ausrüstung und Finanzhilfen, betonte der Nato-Generalsekretär. Zudem werde die Nato alles Notwendige zum Schutz der Allianz tun.

Er verwies auf die rund 40.000 Mann starke schnelle Eingreiftruppe (Nato Response Force, NRF), die kürzlich in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt worden sei, sowie auf die jüngste Stärkung der Ostflanke durch Truppen aus den Mitgliedsländern. Zudem habe die Nato mehr als 100 Kampfjets in Alarmbereitschaft sowie mehr als 120 Marineschiffe auf See.

Lesen Sie hier in unserem Liveblog alle Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt:

Zerstörtes Gebäude und Wrack eines Kozak-Panzerwagens in Donbass

Russland greift die Ukraine an - Aktuelles zum Krieg in der Ukraine 

Russlands Angriff auf die Ukraine dauert an. Es gibt Sanktionen gegen Moskau, Waffen für Kiew. Aktuelle News und Hintergründe zum Krieg im Blog.

Aktuelle Nachrichten zur Ukraine

Russische Soldaten gehen durch einen zerstörten Bereich des Iljitsch Eisen- und Stahlwerks Mariupol in Mariupol (Ukraine), aufgenommen am 18.05.2022
Interview

Anwalt Benjasch in ZDFheute live - Warum russische Soldaten verweigern 

Der russische Anwalt Michail Benjasch vertritt junge Russen, die nicht an die Kriegsfront wollen. Was ihre Motive sind und was ihnen droht - darüber berichtet er bei ZDFheute live.

US-Verteidigungsminister Austin bei einer Pentagon Nachrichten Konferenz

Nachrichten | heute - Ukraine: Drei Monate Krieg 

Heute vor drei Monaten griff Russland die Ukraine an, es werden weiter heftige Kämpfe gemeldet. Der Westen hat neue Waffenlieferungen zugesagt, so US-Verteidigungsminister Austin.

24.05.2022
von Carsten Rüger
Videolänge
Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.