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Trotz Ukraine-Konflikt : USA: Nato startet Manöver im Mittelmeer

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Die Lage im Ukraine-Konflikt ist angespannt - dennoch will die Nato ein Manöver im Mittelmeer durchziehen. Es habe nichts mit der aktuellen Situation zu tun, betonen die USA.

Flugzeugträger USS Harry S. Truman am 20.12.2021 im Mittelmeer
"Neptune Strike '22" wird vom US-Flugzeugträger Harry S. Truman angeführt.
Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Mitten im schwersten Konflikt zwischen Russland und dem Westen seit Jahren plant die Nato ein Manöver im Mittelmeer. Die am Montag beginnende Übung sei bereits seit zwei Jahren geplant und stehe nicht in einem Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, teilte das US-Verteidigungsministerium mit.

Übung soll "Schlagkraft" der Nato demonstrieren

Die USA und ihre Verbündeten hätten unter dem Eindruck der jüngsten Spannungen über die Lage beraten und sich dann für das Manöver entschieden, erklärte Ministeriumssprecher John Kirby. Die Übung unter dem Namen "Neptune Strike '22" werde von dem US-Flugzeugträger Harry S. Truman angeführt. Sie sei auf zwölf Tage angesetzt solle die Schlagkraft der Nato auf See demonstrieren.

Die Übung selbst ist nicht auf Szenarien ausgelegt, die im Zusammenhang mit der Ukraine eintreten könnten. Es handelt sich vielmehr um eine maritime Nato-Übung, um (…) ein breites Spektrum an maritimen Fähigkeiten zu testen, die wir weiter verbessern wollen.
John Kirby, Sprecher US-Verteidigungsministerium

Die Außenminister Russlands und der USA, Lawrow und Blinken, wollen weiter im Gespräch bleiben. Der Austausch über die Situation an der ukrainisch-russischen Grenze sei ohne "Polemik" gewesen, so Blinken. Kompromisslinien wurden aber auch nicht erkennbar.

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Plant Russland eine Invasion?

Russland hat an der Grenze zur Ukraine rund 100.000 Soldaten zusammengezogen und zuletzt Manöver unter anderem in Belarus, im Mittelmeer, in der Nordsee, im Atlantik und im Pazifik angekündigt. Die Regierung in Moskau weist den Vorwurf zurück, eine Invasion in die Ukraine vorzubereiten, und fordert ihrerseits Sicherheitsgarantien der Nato.

Der Westen hat wiederholt gewarnt, dass ein Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine schwerwiegende politische und wirtschaftliche Folgen haben würde. Die USA und weitere Staaten stocken ihre Militärhilfen für die Ukraine auf.

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"Es ist weiterhin besorgniserregend", sagte Kirby mit Blick auf die angespannte Situation.

Wir glauben, dass es hier immer noch einen Weg der Diplomatie gibt und wir würden es gerne sehen, wenn die Situation deeskaliert.
John Kirby, Sprecher US-Verteidigungsministerium

Auch wenn "Neptune Strike 22" nicht in Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt stehe, setze sich das US-Verteidigungsministerium für die Fähigkeit der Ukraine ein, sich zu verteidigen.  

Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge bewegt sich auf einer Autobahn auf der Krim.

Gefahr eines russischen Angriffs - "Für eine große Invasion reicht es nicht" 

Sicherheitsexperte Wolfgang Richter hält eine großangelegte russische Offensive in der Ukraine für unrealistisch. Dazu sei Russland derzeit gar nicht in der Lage.

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