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Nawalnys Zustand weiter verbessert

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Keine Beatmung mehr nötig - Nawalnys Zustand weiter verbessert

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Der Zustand von Kremlkritiker Alexej Nawalny hat sich weiter verbessert. Unterdessen gibt es aus dem Ausland die Bestätigung für die Ergebnisse des Bundeswehrlabors.

Alexej Nawalny wird in der Berliner Charité behandelt. Archivbild
Der vergiftete russische Kremlkritiker Alexej Nawalny muss nicht mehr beatmet werden und kann sein Krankenbett zeitweise verlassen.
Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der vergiftete russische Kremlkritiker Alexej Nawalny muss nicht mehr beatmet werden und kann sein Krankenbett zeitweise verlassen. Sein Gesundheitszustand habe sich weiter verbessert, und er werde zunehmend mobilisiert, teilte das Berliner Klinikum Charité am Montag mit.

Labore in Frankreich und Schweden bestätigen Vergiftung Nawalnys 

Unterdessen haben zwei weitere Speziallabore in Frankreich und Schweden einen Nervengift-Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe als Ursache für Nawalnys Vergiftung festgestellt. Dies teilte die Bundesregierung am Montag mit.

Damit hätten nun "drei Labore unabhängig voneinander den Nachweis eines Nervenkampfstoffes aus der Nowitschok-Gruppe als Ursache der Vergiftung von Herrn Nawalny erbracht", erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

Neben Deutschland haben nun auch Speziallabore in Frankreich und Schweden bestätigt, dass der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny vergiftet wurde - Der Kreml bestritt die Vorwürfe bislang. ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa über die Reaktion Russlands auf die …

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Regierung erneuert Aufforderung an Russland im Fall Nawalny

Die Bundesregierung bekräftigte ihre Forderung zur Aufklärung durch Russland. Die deutsche Regierung stehe mit ihren europäischen Partnern "in engem Austausch zu weiteren Schritten".

Wir erneuern die Aufforderung, dass sich Russland zu den Geschehnissen erklärt.
Steffen Seibert, Regierungssprecher

Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem "Mordversuch" an Nawalny. Macron drängte Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag in einem Telefonat zu "vollständiger Aufklärung", wie das Präsidialbüro in Paris mitteilte.

Organisation für das Verbot chemischer Waffen eingeschaltet

Derzeit werde eine weitere Untersuchung von der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OVCW) ausgeführt. Deren Experten haben demnach ebenfalls Proben von Nawalny entnommen, die nun durch Referenzlabore untersucht werden sollen.

Nawalny mit Kampfstoff Nowitschok vergiftet

Der 44-Jährige gilt als einer der schärfsten Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin. Er war am 20. August auf einem Flug in Russland zusammengebrochen und in eine Klinik in Sibirien gebracht worden. Später wurde er auf Drängen seiner Familie in die Charité verlegt.

Die Bundesregierung teilte nach Untersuchungen in einem Spezial-Labor der Bundeswehr mit, sie sehe es als zweifelsfrei erwiesen an, dass Nawalny mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden sei.

Jetzt steht es fest: Der Kreml-Kritiker Nawalny wurde mit einem Nervengift aus der Nowitschok-Gruppe vergiftet. Doch warum ist das Gift so aggressiv und wie wirkt es im Körper?

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