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Hochrechnungen: Bernie Sanders siegt knapp vor Buttigieg

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Vorwahlen in New Hampshire - Hochrechnungen: Bernie Sanders siegt knapp vor Buttigieg

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Sozialist Bernie Sanders hat die Vorwahlen in New Hampshire knapp vor Pete Buttigieg für sich entschieden. Das zeigen die Hochrechnungen. Für Biden ist das Ergebnis enttäuschend.

Bernie Sanders ist als Sieger aus der zweiten Vorwahl in New Hampshire hervorgegangen. Auf Platz Zwei steht Pete Buttigieg, gefolgt von Amy Klobuchar.

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Der 78-Jährige Bernie Sanders gewinnt die Vorwahlen in New Hampshire knapp vor seinem 40 Jahre jüngeren Herausforderer Pete Buttigieg. Nach Hochrechnungen auf der Basis der Auszählung von rund 90 Prozent der Stimmen setzte sich der Senator aus Vermont mit 26 Prozent durch, gefolgt von den moderat-pragmatischen Bewerbern Pete Buttigieg bei rund 24 Prozent und Amy Klobuchar mit etwa 20 Prozent.

Der linke Senator Sanders aus Vermont beschreibt sich selbst als "demokratischen Sozialisten" und ist vor allem bei jungen Wählern beliebt. Er will unter anderem das Gesundheitssystem drastisch umbauen - und wirft Buttigieg mangelnde Erfahrung vor. Der frühere Bürgermeister der Stadt South Bend wiederum hält Sanders vor, dass dessen Wahlversprechen nicht finanzierbar seien. Buttigieg stellt sich als Kandidat der Mitte dar, der auch von Trump enttäuschte Republikaner für sich gewinnen will.

Trump gratulierte hingegen Buttigieg. Er habe "ziemlich gut" abgeschnitten und mache dem "verrückten Bernie" das Leben schwer, feixte Trump.

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Amy Klobuchar überraschend stark im nordöstlichen New Hampshire

Überraschend stark schloss im nordöstlichen New Hampshire auch die moderate und weniger bekannte Senatorin Amy Klobuchar (59) ab. Sie kam mit knapp 20 Prozent auf den dritten Platz. "Hallo Amerika! Ich bin Amy Klobuchar und ich werde Donald Trump schlagen", sagte sie vor jubelnden Unterstützern. Das Land brauche einen Wechsel.

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Auf Rang vier und fünf folgten die linke Senatorin Elizabeth Warren mit etwa neun Prozent der Stimmen und der gemäßigte frühere Vizepräsident Joe Biden mit nur rund acht Prozent. Eine sichtlich enttäuschte Warren (70) erklärte vor Unterstützern, sowohl Sanders als auch Buttigieg seien "großartige Menschen und jeder von ihnen wäre ein wesentlich besserer Präsident als Donald Trump". Sie bleibe aber weiter im Rennen.

Joe Biden fährt bei Vorwahl schwaches Ergebnis ein

Biden (77) hatte in landesweiten Umfragen lange in Führung gelegen, es aber in Iowa nur auf den enttäuschenden vierten Platz geschafft. Biden hatte daraufhin bereits gewarnt, dass er auch in New Hampshire schlecht abschneiden könnte. Das extrem schwache Ergebnis dürfte seine Kampagne jedoch beschädigen: Sein Nimbus als aussichtsreichster Bewerber scheint gebrochen. Auch die nötigen Parteispenden dürften nun schwieriger einzuwerben sein.

Biden gab sich indes kämpferisch. Bislang hätten erst zwei Bundesstaaten abgestimmt, sagte er. "Der Kampf, um Donald Trumps Präsidentschaft zu beenden, hat gerade erst begonnen", sagte er vor Unterstützern in South Carolina. In dem Staat wird am 29. Februar abgestimmt.

„Die Reihen lichten sich“ bei den Demokraten, „die Luft für Joe Biden wird langsam schon ein bisschen dünner“, sagt ZDF-Reporter Tom Palluch zur Vorwahl in New Hampshire. Es gäbe derzeit noch fünf Kandidaten, mit denen gerechnet werden müsse.

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Andrew Yang und Michael Bennet geben auf

Die Kandidaten Andrew Yang und Michael Bennet gaben nach enttäuschenden Ergebnissen im unteren einstelligen Prozentbereich das Ende ihrer Wahlkampagnen bekannt. Damit bemühen sich immer noch neun Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Partei. Ursprünglich waren es mal rund 30 Bewerber gewesen.

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Bei den Republikanern wiederum gelten die Vorwahlen nur als Formsache: Präsident Donald Trump hat keine ernstzunehmende parteiinterne Konkurrenz. Er siegte in New Hampshire mit rund 86 Prozent der Stimmen.

Am "Super Tuesday": Gleich 14 Wahlen am 3. März

Bei den Vorwahlen in New Hampshire werden bei den Demokraten nur 24 Delegiertenstimmen vergeben, die beim entscheidenden Nominierungsparteitag im Sommer zum Tragen kommen. Um sich die Präsidentschaftskandidatur der Partei zu sichern, muss ein Bewerber fast 2.000 Stimmen gewinnen. Die Bedeutung der Abstimmung liegt daher vor allem in ihrer Signalwirkung für die nächsten Vorwahlen: Nach Nevada und South Carolina wird am sogenannten "Super Tuesday" am 3. März in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten abgestimmt.

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