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Trotz Verbots : Nordkorea testet offenbar wieder Raketen

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Trotz des Verbots durch UN-Resolutionen: Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs eine ganze Serie von ballistischen Kurzstreckenraketen abgefeuert.

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs trotz Sanktionen erneut ballistische Raketen getestet. Südkorea und die USA hatten am Samstag ein Marinemanöver beendet.

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Trotz des Verbots durch UN-Resolutionen hat Nordkorea wieder potenziell atomwaffenfähige Raketen getestet. Die Streitkräfte des Nachbarlandes hätten am Sonntagmorgen (Ortszeit) innerhalb einer Stunde acht Kurzstreckenraketen (SRBM) in Richtung offenes Meer im Osten abgefeuert, teilte der südkoreanische Generalstab mit.

Wie weit sie flogen, war zunächst unklar. Als SRBM gelten Raketen mit einer Reichweite von weniger als 1.000 Kilometern.

Harte internationale Sanktionen gegen Nordkorea

UN-Resolutionen untersagen dem weitgehend isolierten Land die Erprobung ballistischer Raketen jeglicher Reichweite. Bei solchen Raketen handelt es sich in der Regel um Boden-Boden-Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf befördern können. Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms harten internationalen Sanktionen unterworfen.

Staatsmedien berichten von Tests eines neuen Waffensystems, das die Effizienz von Nordkoreas Atomwaffen erhöhen werde. Pjöngjang hat seit 2017 keine Atomwaffen mehr getestet.

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Die jüngste Runde von nordkoreanischen Raketentests erfolgte einen Tag nach Beendigung eines gemeinsamen Seemanövers der Streitkräfte der USA und Südkoreas in der Region. An der dreitägigen Militärübung in internationalen Gewässern vor Okinawa waren laut Berichten südkoreanischer Medien neben dem US-Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" auch Zerstörer der südkoreanischen Marine beteiligt. Diese regelmäßigen Manöver der US-Streitkräfte mit Südkorea sieht Nordkorea als eine Provokation.

Mehrfache Raketentests in diesem Jahr

Nordkorea nahm in diesem Jahr bereits 23 Raketentests vor. Zuletzt schoss das international isolierte kommunistische Land am 25. Mai kurz nach einem Besuch von US-Präsident Joe Biden in Südkorea drei Raketen ab, darunter mutmaßlich seine größte Interkontinentalrakete.

Die US-Regierung verhängte daraufhin neue Sanktionen gegen Nordkorea. Im UN-Sicherheitsrat scheiterten die USA mit ihrem Vorstoß für härtere internationale Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang allerdings am Veto von China und Russland.

Eine von den USA eingebrachte Resolution für schärfere Sanktionen gegen Nordkorea ist im Weltsicherheitsrat vorerst gescheitert. China und Russland legten ihr Veto ein.

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Die USA warnen bereits seit Wochen, Nordkorea könne bald erstmals seit 2017 wieder einen Atomwaffentest vornehmen. In der Folge des damaligen Atomwaffentests hatte sich der UN-Sicherheitsrat das bislang letzte Mal auf Sanktionen gegen Pjöngjang einigen können.

Beschleunigung der Atomwaffen-Pläne befüchtet

Nordkorea verfügt nach Diplomatenangaben über Atombomben und ballistische Raketen, hat es demnach aber bislang nicht geschafft, diese beiden Technologien zusammenzuführen.

Die Führung in Pjöngjang gibt ihr Streben nach Atomwaffen nach südkoreanischen Angaben trotz eines großen Corona-Ausbruchs in dem verarmten Land nicht auf. Experten befürchten sogar, dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un seine Pläne für einen erneuten Atombombentest beschleunigen könnte, um die Bevölkerung von den verheerenden Folgen des Corona-Ausbruchs abzulenken.

Doku | ZDFinfo Doku - Leben im Reich des Kim Jong Un 

In Nordkorea droht Menschen der Tod, wenn sie zum Beispiel den korpulenten Machthaber Kim Jong Un als "fett" bezeichnen. Über den Alltag in diesem rätselhaften Land ist wenig bekannt.

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