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Europäische Staaten verurteilen Raketentests

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Nordkorea "provoziert" - Europäische Staaten verurteilen Raketentests

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Zum vierten Mal in diesem Jahr provoziert Pjöngjang die Welt mit Raketentests. Jetzt folgt eine Rüge von sechs Ländern des UN-Sicherheitsrates, darunter auch Deutschland.

Südkoreaner mit Atemschutzmasken verfolgen die jüngsten Raketentests des Landesnachbarn an einem TV-Bildschirm in Seoul.
Südkoreaner verfolgen die jüngsten Raketentests des Landesnachbarn an einem TV-Bildschirm.
Quelle: dpa

Die europäischen Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrats haben die jüngsten nordkoreanischen Raketentests scharf verurteilt. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten Deutschland, Belgien, Estland, Frankreich, Großbritannien und Polen die Tests als "provokative Handlungen", die sie "sehr besorgt" machten. Sie kritisierten die unaufhörlichen Bemühungen des Landes, sein Programm für ballistische Raketen fortzuentwickeln und sein Raketenarsenal zu erweitern.

Die gemeinsame Erklärung der sechs Staaten wurde am UN-Hauptquartier in New York nach einer Videokonferenz des Sicherheitsrats veröffentlicht. Die Arbeit des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen ist derzeit wegen der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt. Persönliche Treffen finden nicht mehr statt. Die Videokonferenzen haben aber nicht den Status offizieller Sitzungen.

Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr zu den regelmäßigen Raketentests Nordkoreas:

Vor der Ostküste der Koreanischen Halbinsel hat das Nordkoreanische Militär offenbar erneut Raketentests durchgeführt. Zwei Kurzstreckenraketen seien dabei ins Meer gestürzt.

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Test mit besonders großem Mehrfach-Raketenwerfer

Nordkorea hatte nach eigenen Angaben bei seinem jüngsten Raketentest am Sonntag einen besonders großen Mehrfach-Raketenwerfer eingesetzt. Nach Angaben der südkoreanischen Armee sollen zwei ballistische Kurzstreckenraketen getestet worden sein. Es war bereits der vierte Raketentest der Militärdiktatur innerhalb eines Monats.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte zu Jahresbeginn angekündigt, sich nicht mehr an das Moratorium für Atomversuche sowie Tests von Interkontinentalraketen zu halten. Er drohte auch, dass Nordkorea eine "neue strategische Waffe" vorführen werde.

Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über Nordkoreas Zurückweisung internationaler Abkommen:

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat angekündigt, dass sein Land sich 2020 nicht mehr an das 2018 verkündete Moratorium für Atomversuche und Raketentests halten werde.

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Verhandlungen mit Nordkorea liegen seit 2019 auf Eis

Die Verhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington über die atomare Abrüstung Nordkoreas liegen seit einem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Februar 2019 auf Eis. Das international weitgehend isolierte Nordkorea steht wegen seines Atom- und Raketenprogramms unter strikten US- und UN-Sanktionen. Kim hatte nach seinem Moratorium für Atom- und Raketentests vergeblich auf eine Aufhebung von Sanktionen gehofft.

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