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Das ändert sich zum 1. Oktober

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Von Reisewarnung bis Zahnersatz - Das ändert sich zum 1. Oktober

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Das letzte Quartal eines ereignisreichen Jahres beginnt und mit ihm stehen einige Neuerungen und Änderungen an. Die meisten haben mit Corona nichts zu tun.

Archiv: Eine zahntechnikerin bearbeitet Teile eines Zahnersatzes am 17.04.2018
Steigt im Oktober 2020: Zuschuss der Krankenkasse bei Zahnersatz
Quelle: dpa

Ende Oktober werden wieder die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Doch schon mit Beginn des Monats ändern sich einige Dinge. Das betrifft etwa Reisende sowie Kassenpatienten mit schlechten Zähnen. Die Änderungen im Überblick:

Corona

Die pauschale Reisewarnung für gut 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums wird zum 1. Oktober aufgehoben. Für die Reisenden dürfte sich de facto allerdings wenig ändern, denn die Pauschalwarnung wird durch speziell zugeschnittene Risikobewertungen für die einzelnen Staaten ersetzt.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wird auch nach dem Monatswechsel weiterhin eine coronabedingte Reisewarnung für fast alle Länder bestehen. (Hier finden Sie eine Auflistung der europäischen Risikogebiete.)

Gesundheit

Von den Krankenkassen gibt es mehr Geld für den Zahnersatz. Die Festzuschüsse für Brücken und Kronen steigen von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung.

Patienten, die mit ihrem Bonusheft regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, bekommen statt maximal 65 künftig sogar bis zu 75 Prozent der Kosten erstattet.

Finanzen

Für überschuldete Unternehmen und Verbraucher soll nach einer Insolvenz ein rascherer Neuanfang möglich sein. Das Verfahren zur Befreiung von den Restschulden wird von sechs auf drei Jahre verkürzt.

Die Verkürzung soll für alle Insolvenzverfahren gelten, die ab dem 1. Oktober beantragt werden - allerdings hat der Bundestag das entsprechende Gesetz noch nicht verabschiedet.

Beschlagnahmte Euro-Banknoten

Kampf gegen Schattengeschäfte -
Wie Geldwäsche verhindert werden soll
 

Ob Geld aus Drogenhandel, Steuerhinterziehung - um schmutziges Geld zu waschen, nutzen Kriminelle diverse Methoden. Obwohl dies strafbar ist, bleibt Geldwäsche ein großes Problem.

Kriminalität

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung werden neue Meldepflichten für Immobiliengeschäfte eingeführt. Anwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer müssen bestimmte Auffälligkeiten an die zuständigen Behörden melden - etwa wenn die Beteiligten aus bestimmten "Risikostaaten" kommen oder das Geschäft per Bargeld abgewickelt wird.

Soziales

Obwohl viele Behindertenwerkstätten, Integrationskurse und ähnliche Einrichtungen ihr Angebot wegen Corona massiv einschränken mussten, wurden ihnen in den vergangenen Monaten Zuschüsse von bis zu 75 Prozent der zuvor gezahlten Leistungen gewährt. Diese Regelung, die eigentlich Ende September auslaufen sollte, wird nun bis zum Jahresende verlängert.

Forschung

Für Wissenschaftler waren im Frühjahr wegen der Corona-Krise die Regeln zur Befristung ihrer Verträge gelockert worden. Diese Ende September auslaufende Regelung gilt nun für weitere sechs Monate. Dadurch sollen etwa Forschungsprojekte, die sich wegen der Pandemie verzögern, weitergeführt werden können.

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