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"One Planet Summit" in Paris - Milliarden für "Grüne Mauer" gegen Wüste

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In Afrikas Sahelzone breitet sich die Wüste unerbittlich aus. Eine "Mauer" aus Bäumen soll das eindämmen. Die internationale Gemeinschaft sagte fast zwölf Milliarden Euro zu.

Die Große Grüne Mauer in der Sahara ist Thema beim "One Planet"-Gipfel in Paris. Durch das Pflanzen von Millionen Bäumen soll das Ausbreiten der Wüste verhindert werden.

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Ein ins Stocken geratenes Umweltprojekt in Afrika soll wieder in Gang kommen: Für die "Grüne Mauer" hat die internationale Gemeinschaft beim "One Planet Summit" in Paris Zusagen von rund 11,8 Milliarden Euro gemacht.

Der jetzige Beschluss sei eine "Beschleunigung einer 15 Jahre alten Initiative", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. "Wir bereiten wirklich das Afrika von 2030 vor." Die Herausforderung sei riesig.

Bisher nur wenige Bäume gepflanzt

Bei dem Projekt der "Grünen Mauer" sollen über Tausende Kilometer Bäume wie ein grünes Band in der Sahelzone gepflanzt werden - von Dakar bis Dschibuti. Dies soll die Ausbreitung der Sahara und somit der Wüstenbildung stoppen. Damit soll auch gegen Hungersnöte und Dürre in der Region gekämpft werden. Die Länder kamen allerdings bisher nur langsam voran, nur wenige Bäume wurden gepflanzt. Die Initiative wurde in den 2000ern ins Leben gerufen.

Die Sahelzone ist eine Region in Afrika, die besonders vom Klimawandel betroffen ist. Dies bringt zahlreiche Konflikte mit sich, weshalb viele Menschen aus den Regionen fliehen.

Macron: Mit fast zwölf Milliarden Euro Ziel übertroffen

"Im Lauf von 15 Jahren hat das Vorhaben der Großen Grünen Mauer Höhen und Tiefen erlebt", hatte Macron am Vormittag erklärt. Es sei nicht genug Geld eingesetzt worden und es habe am politischen Engagement gefehlt. Er habe sich zum Ziel gesetzt, mindestens ein Drittel der Mittel zu mobilisieren, die bis 2030 für dieses ehrgeizige Projekt benötigt würden, sagte Macron.

Dieses Ziel habe man nun sogar übertroffen. Im Vorhinein hatte es aus Élyséekreisen geheißen, dass für die Initiative rund zehn Milliarden Euro zusammenkommen sollen.

Wetterextreme, Dürren und zu wenige Ressourcen: Afrika ist besonders schwer vom Klimawandel betroffen.

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