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Der Kampf um die Vorstadt

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Parteitag der Republikaner - Der Kampf um die Vorstadt

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Am ersten Tag ihres Parteitags ging es den Republikanern vor allem darum, sogenannte amerikanische Werte zu verteidigen. Sie sehen ihr Leben, so wie sie es kennen, in Gefahr.

Zweieinhalb Monate vor der US-Präsidentschaftswahl feiern die Republikaner auf ihrem Parteitag Donald Trump als starken Präsidenten, der Versprechen hält. Seine Unterstützer warnen vor dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Biden und schüren …

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Die Bilder von Mark und Patricia McCloskey gingen viral: Das Ehepaar aus St. Louis stand während eines "Black Lives Matter"-Protests im Juni bewaffnet in seinem Vorgarten und zielte auf vorbeiziehende, unbewaffnete Demonstrierende.

Nun sind die McCloskeys unter den Rednern des republikanischen Parteitags. Während Demokraten von der Aktion damals entsetzt waren, gelten die Eheleute unter Republikanern seither als Helden, die ihr Land verteidigt haben.

"Amerikanische Werte" verteidigen

An diesem Abend wollen sie die republikanischen Wähler vor Joe Biden und seiner Partei warnen. "Wo auch immer Sie mit ihrer Familie leben, wird es nicht mehr sicher sein in einem Amerika der radikalen Demokraten", behauptet Patricia McCloskey. Die Demokraten wollten die Vororte mit ihren Einfamilienhäusern abschaffen. Zur Klarstellung: Nichts im Programm der Demokraten sieht dergleichen vor.

Beim Parteitag der Republikaner wurde neben "zahlreichen Lügen auch Angst vor allen Demokraten geschürt", so der ZDF-Korrespondet Elmar Theveßen.

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Präsident Trump hingegen werde allen Amerikanern das Gott gegebene Recht geben, ihre Häuser und Familien zu verteidigen, meint Mark McCloskey. Es ist ein Kampf um die Vorstadt, der sich hier abzeichnet. Auf der Agenda der Republikaner stehen immer wieder die sogenannten Werte der amerikanischen Familie.

Das gezeichnete Bild: Trump gut - Biden böse

In ihren Augen sind das freie Meinungsäußerung und das Recht, sich selbst verteidigen können, Glaube, sowie die freie Auswahl, welche Schule die Kinder besuchen, unabhängig ihres Wohnorts. Mit diesen Worten glauben sie, vor allem noch unentschlossene Wähler und Wählerinnen überzeugen zu können. Der Einzige, der diese Werte ihrer Meinung nach verteidigen werde, sei Präsident Trump.

Das Bild, das gezeichnet wird, ist klar: Trump ist gut, Biden böse. In fast allen Reden ist von einer linksradikalen Agenda Bidens die Rede. Selbst die ehemalige amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley bedient dieses Bild. Biden wolle den Bürgern vorschreiben, was sie zu denken hätten, seine Vision für Amerika sei der Sozialismus.

Nun ist auch er offiziell der Kandidat. US-Präsident Donald Trump geht wieder ins Rennen. Ein Besuch in Charlotte, North Carolina beim Parteitag der Republikaner.

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Retourkutsche gegen die Demokraten

Es ist die Antwort auf die Angriffe gegen den Präsidenten während des Parteitags der Demokraten letzte Woche. Dort hatte Joe Biden, aber auch Ex-Präsident Obama, Trump und seine Politik immer wieder scharf kritisiert. Eigentlich wollte Trump darauf mit optimistischen, positiven Reden antworten, doch davon war am ersten Tag nicht viel zu spüren.

In kurzen Videos zwischen den Reden soll immer wieder versucht werden, eine empathische Seite Trumps zu betonen. In den Einspielern wird der Präsident im Gespräch mit Menschen gezeigt, denen er geholfen haben soll - beispielweise ehemalige Geiseln, die mit Hilfe der US-Regierung aus dem Ausland befreit worden sind.

Corona ist konsequent "das chinesische Virus"

Auffällig ist, dass niemand bei diesen Gesprächen eine Maske trägt oder Abstand hält. Überhaupt wird auf den Kampf gegen das Coronavirus nicht konkret eingegangen, genannt wird es übrigens konsequent "das chinesische Virus".

Die positivste Rede an diesem Abend kommt wohl von Tim Scott, Senator von South Carolina. Er erzählt seine persönliche Erfolgsgeschichte, als Sohn einer schwarzen Familie, noch der Großvater durfte weder lesen noch schreiben lernen. "Unsere Familie ging ihren Weg von der Baumwolle in den Kongress in nur einem Lebenszyklus."

Er riet den Wählern, nicht nur auf das zu schauen, was die Kandidaten sagen, sondern was sie tun. Heute soll dann First Lady Melania Trump im Rosengarten des Weißen Hauses sprechen.

Der Autorin auf Twitter folgen: @Alica_Jung

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