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Michelle Obama bei US-Parteitag - "Donald Trump ist der falsche Präsident"

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Emotionaler Auftakt des Parteitags der US-Demokraten: Mit scharfen Worten hat die frühere First Lady Michelle Obama US-Präsident Trump kritisiert.

Mit einem eindringlichen Appell hat Ex-First-Lady Michelle Obama die US-Demokraten auf einen harten Wahlkampf eingeschworen. Sehen Sie hier die Rede in Auszügen. (engl.)

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Es ist wohl der ungewöhnlichste Parteitag in der Geschichte der Demokraten. Statt Menschenmenge und lautem Applaus ist das wichtigste Event im US-Wahlkampf in diesem Jahr von Corona bestimmt - mit virtuellen Konferenzen und Video-Meetings. Doch die Reden, mit denen die Demokraten zum Auftakt ihres Parteitags starten, haben es in sich.

"Trump kann nicht der sein, den wir brauchen"

"Lassen Sie mich so ehrlich und klar sein, wie ich nur kann, Donald Trump ist der falsche Präsident für unser Land", sagte Ex-First Lady Michelle Obama. Er hätte mehr als genug Zeit gehabt, sich in diesem Amt zu beweisen, er sei dem aber nicht gewachsen. "Trump kann nicht der sein, den wir brauchen."

Die frühere First Lady Michelle Obama hat beim viertägigen Parteitag der US-Demokraten eine klare Botschaft für die Wähler.

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Wer Antworten auf die drängenden Fragen der Nation im Weißen Haus suche, bekomme nur Chaos und Spaltung, Empathie fehle völlig. Michelle Obama forderte die Menschen auf, zu wählen, als ginge es um ihr Leben.

Wenn Sie glauben, dass die Dinge unmöglich noch schlimmer werden können, vertrauen Sie mir, das können sie. Und das werden sie, wenn wir bei dieser Wahl nichts ändern. Wenn wir irgendeine Hoffnung haben, dieses Chaos zu beenden, dann müssen wir für Joe Biden stimmen, als ob unsere Leben davon abhängen.
Michelle Obama

Sanders stellt sich hinter Biden

Auch auf die Rede von Bernie Sanders, dem ehemaligen Herausforderer Bidens, setzten die Demokraten besonders große Hoffnung. Vor vier Jahren hatte das Vorwahlduell zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders die Partei tief gespalten. Sanders, der eher eine klar linke Agenda hat, ist besonders bei jungen Wählern beliebt. Viele sind immer noch enttäuscht, dass er sich nicht gegen Biden durchsetzen konnte.

Wir müssen uns vereinen, Donald Trump besiegen und Joe Biden als nächsten Präsidenten und Kamala Harris als nächste Vizepräsidentin wählen.
Bernie Sanders

Joe Biden, der eher zum moderaten Flügel der Partei gehört, ist vielen Jungen nicht progressiv genug. Sanders stellte sich mit seiner Rede klar hinter Biden und forderte alle Demokraten auf, wählen zu gehen. Die Zukunft der Demokratie stehe auf dem Spiel.

In den USA hat der virtuelle Nominierungsparteitag der Demokraten begonnen. Das gemeinsame Ziel: Der Auszug von Präsident Donald Trump aus dem Weißen Haus.

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Republikaner für Biden

"Amerika vereinen" - mit diesem Motto versuchten die Demokraten an diesem ersten Abend des Parteitags möglichst viele Menschen anzusprechen und gleichzeitig auch enttäuschte konservative Wähler für sich zu gewinnen. So kamen auch Republikaner zu Wort, die sich von Trump abgewendet haben.

"In normalen Zeiten wäre so etwas nie passiert, aber dies sind keine normalen Zeiten", sagte der frühere Gouverneur von Ohio, John Kasich. Mit seiner Rede wollte er die Sorgen und Skepsis Konservativer gegenüber Biden zerstreuen. Er glaube nicht, dass Biden "scharf links" abbiegen werde.

Offizielle Wahl von Biden zum Kandidaten

Neben den politischen Rednern kamen auch Menschen zu Wort, die selbst von den aktuellen Ereignissen im Land stark betroffen sind. So sprachen sowohl Angehörige von George Floyd, der bei einem gewaltsamen Polizeieinsatz in Minneapolis im Mai ums Leben kam, als auch Familienmitglieder von Corona-Opfern.

Am Dienstag wollen die Delegierten Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten wählen. Der frühere Vizepräsident wird seine Nominierungsrede am Donnerstag von seinem Heimatstaat Delaware aus halten - natürlich virtuell.

Trump: "Verlieren nur manipulierte Wahl"

Der US-Präsident Donald Trump verteidigte sich indes vor seinen Anhängern in Oshkosh im Bundesstaat Wisconsin. Er hält eine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl im November nur im Fall von Wahlmanipulationen für möglich. "Wir müssen diese Wahl gewinnen", sagte Trump in Oshkosh. "Wir werden für das Überleben unserer Nation und der Zivilisation selbst kämpfen."

Der Autorin auf Twitter folgen @Alica_Jung

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