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ZDF-Politbarometer Extra - Berlin weiter knapp, Schwerin: SPD führt klar

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Vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zeigt sich: Die SPD und Manuela Schwesig sind die klaren Favoriten im Nordosten, in der Hauptstadt bleibt es ein enges Rennen.

Infografik: Politbarometer - Projektion Berlin
Quelle: ZDF

Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zeigen sich relativ wenige Veränderungen zur Vorwoche. Das hängt auch damit zusammen, dass schon ein großer Teil der Wahlberechtigten per Briefwahl abgestimmt hat. Weiterhin ist die Lage in den beiden Ländern sehr unterschiedlich: Im Nordosten dominieren die Amtsinhaberin Manuela Schwesig und die SPD, während sich die personelle und parteipolitische Situation in Berlin viel knapper gestaltet.

Mecklenburg-Vorpommern: SPD klar vorn

Wenn schon heute gewählt würde, dann ergäben sich die folgenden Projektionswerte für die Parteien: Die SPD könnte zurzeit mit 39 Prozent (plus 1 im Vergleich zur Vorwoche) rechnen, die AfD mit 16 Prozent (minus 1), die CDU mit 14 Prozent (minus 1), die Linke mit 11 Prozent (unverändert), die Grünen mit 7 Prozent (plus 1) und die FDP mit 5,5 Prozent (minus 0,5). Die anderen Parteien erhielten zusammen 7,5 Prozent (plus 0,5). Damit gäbe es für die Fortsetzung der Koalition aus SPD und CDU ebenso eine Mehrheit wie für eine Koalition aus SPD und Linke. Reichen würde es auch für eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP.

Insgesamt geben diese Projektionswerte, bei denen auch die statistischen Fehlerbereiche von Umfragen zu berücksichtigen sind, lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang am kommenden Sonntag dar. Insbesondere ist es nicht sicher, ob der FDP der Einzug in den Landtag gelingen wird. Bis zum Wahltag kann es für die verschiedenen Parteien durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge noch zu Veränderungen kommen. Zudem wissen zurzeit 31 Prozent der Befragten noch nicht sicher, ob sie wählen wollen und wenn, dann wen.

Bei der letzten Landtagswahl 2016 war die SPD auf 30,6 Prozent gekommen, die AfD auf 20,8 Prozent, die CDU auf 19,0 Prozent, die Linke auf 13,2 Prozent, die Grünen auf 4,8 Prozent, die FDP auf 3,0 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 8,6 Prozent.

Gewünschte/r Ministerpräsident/in: Bei der Frage, wen man am liebsten als Ministerpräsidenten oder Ministerpräsidentin hätte, liegt SPD-Amtsinhaberin Manuela Schwesig mit 67 Prozent (minus 1) weit vor dem CDU-Spitzenkandidaten Michael Sack mit 12 Prozent (plus 1) und Nikolaus Kramer von der AfD, der nur auf 4 Prozent (unverändert) kommt (Rest zu 100 Prozent: jeweils "kenne nicht", "weiß nicht" oder "weder noch").

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern findet am Sonntag zusätzlich zur Bundestagswahl noch die Landtagswahl statt. Sehen Sie hier die Zahlen nach dem neuen ZDF-Politbarometer Extra.

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Enges Rennen in Berlin

Hier ergäben sich die folgenden Projektionswerte: Die SPD käme zurzeit auf 22 Prozent (plus 1), die CDU auf 17 Prozent (unverändert), die Grünen auf 19 Prozent (minus 1), die Linke auf 13 Prozent (plus 1), die AfD auf 9 Prozent (unverändert) und die FDP auf 7 Prozent (minus 1). Die anderen Parteien würden zusammen 13 Prozent (unverändert) erreichen. Damit wäre auch weiterhin nur eine Koalition aus drei Parteien mehrheitsfähig. Auch hier stellen die Projektionswerte keine Prognose für den Wahlausgang dar. Zudem wissen 29 Prozent noch nicht sicher, ob und wen sie wählen wollen.

Bei der letzten Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016 hatte die SPD 21,6 Prozent erreicht, die CDU 17,6 Prozent, die Linke 15,6 Prozent, die Grünen 15,2 Prozent, die AfD 14,2 Prozent, die FDP 6,7 Prozent und die anderen Parteien zusammen 9,1 Prozent.

Gewünschte/r Regierende/r Bürgermeister/in: 37 Prozent (minus 2) wünschen sich Franziska Giffey von der SPD als Regierungschefin im Land Berlin. Kai Wegner von der CDU kommt auf 19 Prozent (plus 3), Bettina Jarasch von den Grünen auf 18 Prozent (plus 2).

Die Umfragen zu diesem Politbarometer Extra wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22.9.2021 unter 1.015 bzw. 1.103 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in den beiden Bundesländern telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

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