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Für schärfere Gesetze in der Fleischindustrie

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ZDF-Politbarometer - Für schärfere Gesetze in der Fleischindustrie

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Eine klare Mehrheit der Befragten spricht sich für eine Gesetzesverschärfung für Schlachtbetriebe aus. Das zeigt das ZDF-Politbarometer.

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies wird über die Arbeitsbedingungen in der Branche diskutiert. Auch im aktuellen ZDF-Politbarometer sind sie Thema.

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In großen Schlachtbetrieben traten in letzter Zeit sehr gehäuft Corona-Fälle auf. Die Kritik macht sich auch an den dortigen Arbeitsbedingungen fest und es gibt die Forderung nach schärferen Gesetzen für die Fleischindustrie. Auch mit der Konsequenz, dass Fleisch für die Verbraucher dann teurer wird, unterstützt dies eine überragende Mehrheit von 92 Prozent der Befragten. Nur sieben Prozent sprechen sich hier gegen eine Gesetzesverschärfung aus (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht"). Dass die meisten Menschen bei uns bereit wären, dann auch mehr Geld für Fleisch und Wurst auszugeben, glauben 55 Prozent, 42 Prozent bezweifeln das.

In den Kreisen Gütersloh und Warendorf wurde nach den Corona-Infektionen beim Fleischverarbeiter Tönnies das öffentliche Leben jetzt wieder massiv eingeschränkt. 89 Prozent und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen befürworten diesen regionalen "Lockdown" (nicht richtig: neun Prozent).

Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben: - null. null
Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre ... - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Halten Sie Ihre Gesundheit durch das Coronavirus für gefährdet? - null. null
Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in den letzten Wochen: - null. null
Corona-Fälle bei Tönnies: Starke Einschränkungen im öffentlichen Leben der Region sind ... - null. null
Corona-Warn-App: Großer Beitrag zur Begrenzung der Corona-Pandemie in Deutschland? - null. null
Wird es gelingen, die Schulen und Kitas nach der Sommerpause wieder vollständig zu öffnen? - null. null
Lufthansa-Rettungspaket: - null. null
Gewalt gegen Polizisten: Diese Entwicklung macht mir große Sorgen ... - null. null
Großes Vertrauen in die Polizei in Deutschland haben ... - null. null
Corona-Hilfen: EU plant Finanzpaket, darunter ein Drittel als Kredite, zwei Drittel als Finanzhilfen ... - null. null
Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Werden alle EU-Länder dem Finanzpaket zustimmen? - null. null
Die EU-Mitgliedschaft bringt der deutschen Bevölkerung eher ... - null. null
Alle Sonntagsfragen  - null. null
Politische Stimmung in Deutschland  - null. null
Keine Wahlabsicht - null. null
Gewünschte Koalitionen - null. null
Zufriedenheit mit der Regierung - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Bringt die EU-Mitgliedschaft der deutschen Bevölkerung eher ... - null. null
Bundeskanzlerin Merkel macht ihre Arbeit eher ... - null. null
Allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland - null. null
Eigene Wirtschaftslage - null. null
Wirtschaftskompetenz - null. null
Mit der Wirtschaft in Deutschland| geht es eher ...    - null. null
Wie kommen die Politbarometer-Ergebnisse zustande? - null. null
Wann sind Umfragen repräsentativ? - null. null
Wie genau sind die Umfragen? - null. null
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Für Deutschland generell halten weiterhin die meisten Befragten (56 Prozent) die jetzt geltenden Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen für gerade richtig, 32 Prozent gehen diese Lockerungen zu weit und nur zehn Prozent nicht weit genug.

Corona-Warn-App: Mehrheit sieht keinen großen Nutzen

Seit letzter Woche gibt es eine App für Smartphones, die Hinweise gibt, ob man sich in der Nähe einer mit Corona infizierten Person aufgehalten hat. 38 Prozent gehen davon aus, dass diese App einen großen Beitrag zur Begrenzung der Pandemie in Deutschland leisten wird. Eine Mehrheit von 56 Prozent aber bezweifelt das, vor allem die Anhänger der Grünen (62 Prozent), der FDP (70 Prozent) und der AfD (90 Prozent) sehen das kritisch.

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Positive Erwartungen

Am 1. Juli übernimmt Deutschland für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. In diesen Zeitraum fallen wichtige Entscheidungen, unter anderem zum geplanten Finanzpaket: Die EU-Kommission will besonders betroffene Mitgliedsstaaten in der Corona-Krise mit 750 Milliarden Euro unterstützen, davon ein Drittel als Kredite und zwei Drittel als Finanzhilfen. Ein solches Paket befürworten 63 Prozent, 31 Prozent lehnen es ab, darunter fast drei Viertel der AfD-Anhänger.

Die Sammelklagen werden EU-weit eingeführt. Archivbild
Die EU-Kommission plant ein Corona-Hilfspaket.
Quelle: Arne Immanuel Bänsch/dpa

Dem Finanzpaket müssen alle EU-Länder zustimmen und die meisten Befragten (62 Prozent) glauben, dass es unter dem Vorsitz Deutschlands gelingen wird, einen Kompromiss zu finden, der das sicherstellt. Knapp ein Drittel (32 Prozent) rechnet nicht damit. Auch hier sind die Anhänger der AfD als einzige mehrheitlich skeptisch (54 Prozent).

Projektion Bundestagswahl

Politbarometer Projektion
Quelle: ZDF

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, gäbe es im Vergleich zu Anfang Juni wenige Veränderungen: Die Union könnte sich auf 40 Prozent (plus eins) verbessern, die SPD bliebe bei 15 Prozent, die AfD käme weiterhin auf neun Prozent und die FDP könnte zulegen auf fünf Prozent (plus eins). Die Linke erhielte unverändert sieben Prozent und die Grünen erreichten noch 19 Prozent (minus eins). Die anderen Parteien zusammen lägen bei fünf Prozent (minus eins). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine Koalition aus CDU/CSU und SPD.

Wie beurteilen die Deutschen den Umgang der Regierung mit der Corona-Krise? Matthias Fornoff hat die neuesten Zahlen des ZDF-Politarometers.

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Top Ten: Merkel weiter mit Abstand vorne

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker ("Was halten Sie von?"), liegt Angela Merkel weiterhin mit deutlichem Abstand auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erreicht sie einen Durchschnittswert von 2,6 (Jun. I: 2,5). Es folgen Markus Söder mit 1,9 (Jun. I: 1,9) und Olaf Scholz mit 1,8 (Jun. I: 1,8). Hubertus Heil kommt auf 1,4 (Jun. I:1,3), Jens Spahn auf 1,3 (Jun. I: 1,3) und Peter Altmaier auf 1,2 (Jun. I: 1,1). Robert Habeck bleibt bei 1,0 (Jun. I: 1,0), Horst Seehofer verbessert sich auf 0,8 (Jun. I: 0,6) und tauscht damit den Platz mit Armin Laschet, der jetzt mit 0,5 (Jun. I: 0,6) eingestuft wird. Am Ende der Liste steht erneut Christian Lindner, mit minus 0,4 (Jun. I: minus 0,3) wird er als Einziger negativ bewertet.

Gewalt gegen Polizisten: Mehrheit in großer Sorge

Quer durch alle Parteianhängergruppen äußert eine Mehrheit (83 Prozent) große Sorgen über die in letzter Zeit häufiger aufgetretenen Angriffe gegen Polizisten. 17 Prozent macht diese Entwicklung keine großen Sorgen. Die Polizei in Deutschland hat generell viel Rückhalt in der Bevölkerung: 86 Prozent sagen, sie haben großes Vertrauen in die Polizei, nur bei 13 Prozent ist das nicht der Fall.

Lufthansa: Unterstützung für staatliche Beteiligung

Zur Rettung der Lufthansa, die stark von der Corona-Krise betroffen ist, will sich der Staat am Unternehmen beteiligen. 59 Prozent sind für eine solche Beteiligung, 36 Prozent dagegen. 58 Prozent sind der Meinung, wenn der Staat bei der Lufthansa einsteigt, soll er auch Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen nehmen, gut ein Drittel (35 Prozent) sieht das nicht so.

Archiv: Eine Lufthansa-Maschine steht auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafen am 08.05.2019
Die Lufthansa hat durch die Corona-Krise starke wirtschaftliche Verluste zu beklagen.
Quelle: DPA

Die Umfrage zum Politbarometer ...

... wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 23. bis 25. Juni 2020 bei 1.227 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von  Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 45 Prozent, SPD: 16 Prozent, AfD: 5 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 7 Prozent, Grüne: 20 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 10. Juli 2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

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