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Deutliche Mehrheit für Konjunkturpaket

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ZDF-Politbarometer - Deutliche Mehrheit für Konjunkturpaket

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Eine klare Mehrheit begrüßt das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Das zeigt das ZDF-Politbarometer.

Beitragslänge:
6 min
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Vergangene Woche hat die Bundesregierung ein umfangreiches Konjunkturprogramm verabschiedet, das die Wirtschaft nach dem Lockdown wieder ankurbeln soll. Das Konjunkturpaket wird alles in allem von 68 Prozent der Befragten als eher gut bezeichnet und von 22 Prozent als nicht gut (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht"). Dies wird mehrheitlich auch in allen Parteianhängergruppen so gesehen (eher gut zwischen 60 Prozent und 79 Prozent).

Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben: - null. null
Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre ... - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Halten Sie Ihre Gesundheit durch das Coronavirus für gefährdet? - null. null
Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in den letzten Wochen: - null. null
Corona-Fälle bei Tönnies: Starke Einschränkungen im öffentlichen Leben der Region sind ... - null. null
Corona-Warn-App: Großer Beitrag zur Begrenzung der Corona-Pandemie in Deutschland? - null. null
Wird es gelingen, die Schulen und Kitas nach der Sommerpause wieder vollständig zu öffnen? - null. null
Lufthansa-Rettungspaket: - null. null
Gewalt gegen Polizisten: Diese Entwicklung macht mir große Sorgen ... - null. null
Großes Vertrauen in die Polizei in Deutschland haben ... - null. null
Corona-Hilfen: EU plant Finanzpaket, darunter ein Drittel als Kredite, zwei Drittel als Finanzhilfen ... - null. null
Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Werden alle EU-Länder dem Finanzpaket zustimmen? - null. null
Die EU-Mitgliedschaft bringt der deutschen Bevölkerung eher ... - null. null
Alle Sonntagsfragen  - null. null
Politische Stimmung in Deutschland  - null. null
Keine Wahlabsicht - null. null
Gewünschte Koalitionen - null. null
Zufriedenheit mit der Regierung - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Bringt die EU-Mitgliedschaft der deutschen Bevölkerung eher ... - null. null
Bundeskanzlerin Merkel macht ihre Arbeit eher ... - null. null
Allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland - null. null
Eigene Wirtschaftslage - null. null
Wirtschaftskompetenz - null. null
Mit der Wirtschaft in Deutschland| geht es eher ...    - null. null
Wie kommen die Politbarometer-Ergebnisse zustande? - null. null
Wann sind Umfragen repräsentativ? - null. null
Wie genau sind die Umfragen? - null. null
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Keine deutlichen Effekte durch Senkung der Mehrwertsteuer erwartet

Zu den Maßnahmen des Konjunkturpakets gehört auch die Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 16  Prozent im zweiten Halbjahr. Lediglich 13 Prozent erwarten dadurch eine sehr starke oder starke Ankurbelung der Wirtschaft, 85 Prozent glauben, dass diese Absenkung dafür nur wenig oder gar nichts bringt.

Mehrheit gegen erhöhte Kaufprämie für E-Autos

Die staatlichen Zuschüsse beim Kauf eines Elektroautos wurden jetzt auf bis zu 6.000 Euro erhöht. Das finden 44 Prozent aller Befragten gut und 52 Prozent nicht gut. Die Zustimmung dazu schwankt sehr stark: von nur fünf Prozent bei den Anhängern der AfD bis zu 67 Prozent bei den Grünen-Anhängern.

Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation. Symbolbild
Beim Kauf eines E-Autos gibt es einen staatlichen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro.
Quelle: Martin Gerten/dpa

Mehrheit akzeptiert hohe Schulden

Das Konjunkturpaket fiel mit 130 Milliarden Euro höher aus als erwartet. 50 Prozent sind der Meinung, dass das Volumen so gerade richtig ist, für 17 Prozent ist das zu viel und 14 Prozent meinen, dass man dafür noch mehr Geld hätte einsetzen müssen. Dass Deutschland für die Bekämpfung der Corona-Folgen hohe Schulden macht, finden 75 Prozent richtig und nur 22 Prozent sprechen sich dagegen aus. Mit Ausnahme der AfD-Anhänger (richtig: 42 Prozent) meinen sehr deutliche Mehrheiten in allen anderen Parteianhängergruppen, dass die hohe Verschuldung dafür richtig ist.

Zustimmung zu geltenden Corona-Lockerungen

Die Akzeptanz für den Umfang der jetzt geltenden Lockerungsmaßnahmen ist praktisch unverändert zum Vormonat: 56 Prozent finden diese jetzt so genau richtig, 30 Prozent gehen sie zu weit und nur zwölf Prozent würden sich weitergehende Lockerungen wünschen.

Mehrheit: Schulen und Kitas komplett öffnen                 

Wegen Corona finden der Schulunterricht und die Kinderbetreuung in den Kitas zurzeit nur eingeschränkt statt. Dass jetzt Schulen und Kitas schnell wieder vollständig öffnen sollen, meinen 52 Prozent und 42 Prozent sind dagegen.

Corona-App bleibt umstritten

Nächste Woche soll es auch bei uns eine Corona-App geben, die anonym mitteilen soll, ob man sich in der Nähe einer mit dem Virus infizierten Person aufgehalten hat. Mit 42 Prozent geben jetzt etwas weniger Befragte als vor knapp zwei Monaten (47 Prozent) an, diese dann nutzen zu wollen. 46 Prozent (April II: 42 Prozent) wollen das nicht machen und acht Prozent sagen, dass sie kein App-fähiges Smartphone besitzen.

Frau mit Mundschutz schaut auf ihr Smartphone
Die Corona-App soll Infektionen eindämmen.
Quelle: dpa

Kritische Sicht auf Trump

Dass sich Europa in Sicherheitsfragen auf den Partner USA unter dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump verlassen kann, meinen nur acht Prozent, 89 Prozent glauben das nicht. Für die US-Präsidentschaftswahl im November erwarten 39 Prozent, dass Trump wieder gewählt wird, 56 Prozent bezweifeln das.

Projektion Bundestagswahl: Union und SPD konstant

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, gäbe es im Vergleich zu Ende Mai leichte Veränderungen: Die Union käme auf 39 Prozent, die SPD auf 15 Prozent, die AfD auf neun Prozent, die FDP auf vier Prozent (alle unverändert), die Linke auf sieben Prozent (minus eins) und die Grünen auf 20 Prozent (plus eins). Die anderen Parteien zusammen lägen bei sechs Prozent (unverändert). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine aus CDU/CSU und SPD.

Top Ten: Wenig Veränderungen

Wenn es um die Beurteilung nach Sympathie und Leistung der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker geht ("Was halten Sie von?"), liegt Angela Merkel weiter auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 2,5 (Mai II: 2,5). Es folgen Markus Söder mit 1,9 (Mai II: 2,0), Olaf Scholz mit 1,8 (Mai II: 1,8), Hubertus Heil mit 1,3 (Mai II: 1,2), Jens Spahn ebenfalls mit 1,3 (Mai II: 1,2), Peter Altmaier mit 1,1 (Mai II: 1,2), Robert Habeck mit 1,0 (Mai II: 1,0), Armin Laschet mit 0,6 (Mai II: 0,5) und Horst Seehofer, auch er mit 0,6 (Mai II: 0,6). Schlusslicht bleibt Christian Lindner mit minus 0,3 (Mai II: minus 0,3).

Die Umfrage zum Politbarometer ...

... wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 8. bis 10. Juni 2020 bei 1.270 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei  Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei  Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 42 Prozent, SPD: 17 Prozent, AfD: 5 Prozent, FDP: 3 Prozent, Linke: 6 Prozent, Grüne: 23 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 26. Juni 2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

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