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ZDF-Politbarometer - Positive Erwartungen an US-Wahlsieger Biden

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Die Deutschen sind vom neu gewählten Präsidenten der USA überzeugt und glauben mit großer Mehrheit, dass sich durch Biden die deutsch-amerikanischen Beziehungen verbessern werden.

Das ZDF-Politbarometer im Video.

Beitragslänge:
1 min
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Aktuelle Corona-Maßnahmen werden Anstieg der Infektionszahlen wirksam begrenzen ... - null. null
Aktuell geltende Corona-Maßnahmen sind ... - null. null
Die Corona-Krise belastet mich persönlich ... - null. null
Halten Sie Ihre Gesundheit durch das Coronavirus für gefährdet? - null. null
Proteste gegen Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern finde ich ... - null. null
Demonstrationen sollten bei Verstoß gegen Corona-Auflagen umgehend aufgelöst werden ... - null. null
Durch Corona hat sich meine finanzielle Lage verschlechtert ... - null. null
Meine finanzielle Lage hat sich durch Corona stark verschlechtert ... - null. null
Kommt Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie? - null. null
Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre ... - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
CDU/CSU-Kanzlerkandidat: Als Kanzler wäre geeignet ... - null. null
CDU/CSU-Kanzlerkandidat: Als Kanzler wäre geeignet ... - null. null
CDU/CSU-Anhänger: Bewertung von Unions-Politikern (Skala von +5 bis -5) - null. null
Der neu gewählte US-Präsident Joe Biden ...  - null. null
Beim Übergang von Donald Trump zu Joe Biden wird es in den USA zu Unruhen kommen ... - null. null
Sicherheit Europas: Die EU soll unabhängiger von den USA werden ... - null. null
Alle Sonntagsfragen  - null. null
Politische Stimmung in Deutschland  - null. null
Keine Wahlabsicht - null. null
Gewünschte Koalitionen - null. null
Zufriedenheit mit der Regierung - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Bundeskanzlerin Merkel macht ihre Arbeit eher ... - null. null
Allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland - null. null
Eigene Wirtschaftslage - null. null
Wirtschaftskompetenz - null. null
Mit der Wirtschaft in Deutschland| geht es eher ...    - null. null
Bringt die EU-Mitgliedschaft der deutschen Bevölkerung eher ... - null. null
Wie kommen die Politbarometer-Ergebnisse zustande? - null. null
Wann sind Umfragen repräsentativ? - null. null
Wie genau sind die Umfragen? - null. null
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Dass der neu gewählte US-Präsident Joe Biden seine Sache eher gut machen wird, meinen 90 Prozent aller Befragten (macht er nicht: vier Prozent). Ähnlich viele (85 Prozent) erwarten, dass sich jetzt die deutsch-amerikanischen Beziehungen verbessern werden, 13 Prozent glauben, dass sich da nicht viel ändern wird und niemand geht von einer Verschlechterung aus.

Corona weiterhin wichtigstes Problem in Deutschland

Weiterhin beherrscht das Thema Corona die politische Agenda: 80 Prozent aller Befragten geben an, dass Corona zurzeit das wichtigste Problem in Deutschland ist. Ähnlich wie vor drei Wochen glauben jetzt 56 Prozent, dass ihre Gesundheit durch das Coronavirus gefährdet ist und 42 Prozent meinen das nicht (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht").

Mehrheit: Corona-Maßnahmen sind genau richtig

Seit Anfang November gibt es in Deutschland einen Shutdown light, bei dem insbesondere Geschäfte, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen - anders als im Frühjahr - nicht geschlossen sind.

Eine Mehrheit von 55 Prozent glaubt, dass die aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen den Anstieg der Corona-Infektionen bei uns wirksam begrenzen werden. 43 Prozent bezweifeln das. Dabei sprechen sich 26 Prozent für weitergehende Maßnahmen aus, 58 Prozent finden die geltenden Bestimmungen gerade richtig und 14 Prozent halten sie für übertrieben.

Unterschiedliche Belastungen durch die Corona-Pandemie

Dass sie die Corona-Krise - aus welchen Gründen auch immer - sehr stark belastet, sagen zwölf Prozent der Befragten, 35 Prozent fühlen sich stark belastet, 43 Prozent berichten von einer nicht so starken Belastung und zehn Prozent beeinträchtigt das alles überhaupt nicht.

Offensichtlich spielen dabei finanzielle Faktoren nicht die Hauptrolle: Lediglich acht Prozent aller Befragten sagen, dass sich durch Corona ihre wirtschaftliche Situation sehr stark oder stark verschlechtert hat, 19 Prozent geben eine nicht so starke Verschlechterung an und 72 Prozent haben nach eigenen Angaben überhaupt keine finanzielle Beeinträchtigung durch die Krise.

Proteste gegen Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern

Ähnlich wie im September finden 86 Prozent aller Befragten die Proteste gegen die geltenden Corona-Maßnahmen nicht gut, zwölf Prozent befürworten sie. Im Gegensatz zur geringen Unterstützung bei den Anhängern von CDU/CSU (fünf Prozent), SPD (sieben Prozent) und Grünen (drei Prozent) finden 54 Prozent aller AfD-Anhänger diese Proteste gut (FDP-Anhänger: 18 Prozent; Linke-Anhänger: 15 Prozent).

Für den Fall, dass sich die Teilnehmer von Demonstrationen nicht an die Corona-Auflagen wie Maskenpflicht und Abstandsregelungen halten, plädieren 87 Prozent für eine umgehende Auflösung der Demonstrationen durch die Polizei, zehn Prozent sprechen sich dagegen aus.

Trotz allem sehr viel Optimismus für die nächsten Monate

Ganz allgemein sind die Deutschen aber weiterhin sehr optimistisch: So glauben 85 Prozent (Ende Oktober: 81 Prozent) aller Befragten, dass Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie kommen wird. Pessimistisch sind nur 13 Prozent (Ende Oktober: 15 Prozent).

Projektion Bundestagswahl: Etwas Veränderung

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, ergäben sich im Vergleich zu vor drei Wochen einige Veränderungen: Die Union käme jetzt auf 37 Prozent (minus eins), die SPD auf 16 Prozent (plus eins), die AfD auf neun Prozent (unverändert), die FDP auf fünf Prozent (unverändert), die Linke auf sieben Prozent (minus eins) und die Grünen auf 20 Prozent (unverändert).

Die anderen Parteien zusammen lägen bei 6 Prozent (plus eins). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine aus CDU/CSU und SPD. Nicht reichen würde es für Grün-Rot-Rot.

Top Ten: Fast alle mit verbesserten Werten

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung ("Was halten Sie von?") liegt Angela Merkel weiter klar auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 2,8. (Okt. II: 2,6).

Es folgen auf Platz zwei Jens Spahn mit 1,9 (Okt. II: 1,5), Olaf Scholz mit 1,8 (Okt. II: 1,3), Markus Söder mit 1,7 (Okt. II: 1,6), Heiko Maas mit 1,6 (Okt. II: 1,2), Robert Habeck mit 1,2 (Okt. II: 1,2), Armin Laschet mit 0,9 (Okt. II: 0,6), Annalena Baerbock mit 0,8 (Okt. II: 0,7) und Horst Seehofer mit 0,6 (Okt. II: 0,3). Schlusslicht ist weiter Friedrich Merz mit minus 0,1 (Okt. II: minus 0,1).

Mögliche Kanzlerkandidaten der CDU/CSU

Auf die Frage, welchem Unionspolitiker man die Befähigung zum Amt des Bundeskanzlers zuspricht, meint lediglich bei Markus Söder eine Mehrheit von 58 Prozent, dass er "Kanzler kann" ("kann er nicht": 35 Prozent). Allen anderen möglichen Kanzlerkandidaten traut das jeweils eine Mehrheit der Deutschen nicht zu: Jens Spahn (ja: 37 Prozent; nein: 56 Prozent), Friedrich Merz (ja: 30 Prozent; nein: 60 Prozent), Armin Laschet (ja: 27 Prozent; nein: 59 Prozent), Norbert Röttgen (ja: 25 Prozent; nein: 52 Prozent).

Die Umfrage zum Politbarometer ...

... wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 10. bis 12. November 2020 bei 1.347 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt.

Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte.

Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 38 Prozent, SPD: 20 Prozent, AfD: fünf Prozent, FDP: fünf Prozent, Linke: fünf Prozent, Grüne: 23 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 27. November 2020.

Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

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