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Berliner Polizei ermittelt gegen 40 Beamte

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Rechtsextremismus - Berliner Polizei ermittelt gegen 40 Beamte

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Nach einem Skandal um Rechtsextremismus bei der Berliner Polizei wird gegen 40 Beamte ermittelt. Knapp die Hälfte drohe entlassen zu werden, so Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

Berliner Polizisten mit Helmen begleiten einer Demonstration gegen die Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34".
Berliner Polizisten bei einer Demonstration gegen die Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34".
Quelle: dpa

Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik will nach eigenen Worten intensiv gegen rechtsextreme Kolleginnen und Kollegen vorgehen. "Wir führen diesbezüglich aktuell knapp 40 Disziplinarverfahren. Die Hälfte dieser Fälle führen wir mit dem Ziel, die Betroffenen aus dem Dienst zu entlassen", sagte sie der Zeitung "Die Welt".

Slowik: 99,9 Prozent sind verfassungstreu

Trotzdem sei ihr wichtig zu betonen, dass von den 26.000 Beschäftigten der Polizei Berlin "99,9 Prozent fest auf dem Boden des Grundgesetzes" stünden.

Wir sind alle genervt und wütend, dass einige wenige unseren Ruf so beschmutzen.
Barbara Slowik

"Wir widmen uns diesem Thema intensiv", sagte Slowik der Zeitung.

"Ich würde schon sagen, dass die Polizei eher wertkonservative Menschen anzieht, die die Regeln gesellschaftlichen Zusammenlebens durchsetzen wollen - aber keine Extremisten." In Streitfällen sei die Entlassung ihr "schärfstes Schwert". "Auch wir wurden aber mehrfach vom Gericht zurückgewiesen."

Droht Deutschland neuer Rechtsterrorismus? "ZDFzoom" zeigt in der Dokumentation Hintergründe zu aktuellen und bereits laufenden Ermittlungen gegen Terrorverdächtige aus der rechten Szene.

Beitragslänge:
30 min
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Polizisten kauften rechte Devotionalie

Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass die Polizei einen Fall untersucht, bei dem zwei Polizisten im Dienst ein altes Radio mit Hakenkreuzen gekauft haben sollen.

Außerdem soll es auch in den Reihen der Berliner Polizei in einer Chat-Gruppe rassistische Äußerungen gegeben haben. Die Behörde hatte nach einem Bericht des ARD-Magazins "Monitor" ein Verfahren eingeleitet.

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