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Pressestimmen zum TV-Duell - "Stummschalttaste war nicht nötig"

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Das letzte TV-Duell verlief gesitteter und ruhiger, ist sich die Presse einig. Man konnte Trump und Biden mehr zuhören - wer gewonnen hat, darüber herrscht Uneinigkeit.

Trump vs. Biden auf einem TV-Bildschirm
Trump vs. Biden auf einem TV-Bildschirm - das Duell lief viel gesitteter ab als das erste, ist sich die Presse einig.
Quelle: reuters

Zahlreiche US-Medien haben den ruhigeren Ton des zweiten und letzten TV-Duells zwischen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden gelobt.

"Dies war tatsächlich eine echte Debatte", titelte etwa der Sender CNN im Anschluss an das Duell in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee am Donnerstagabend (Ortszeit).

Zwölf Tage vor der Wahl fand in Nashville das letzte TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden statt. ZDFheute zeigt die Höhepunkte:

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7 min
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CNN: Trump ist Wende nicht gelungen

Im Gegensatz zur ersten Debatte hätten US-Wähler diesmal eine Chance gehabt, den Kandidaten zuzuhören und aneinander zu messen "ohne sich von Trumps unerbittlichen Unterbrechungen ablenken zu lassen", schrieb CNN weiter.

Der Präsident schien daran zu arbeiten, nicht die Beherrschung zu verlieren. Dennoch schloss der Sender mit Blick auf Trumps Leistung: "Die entscheidende Wende, die er braucht, um den Verlauf des Rennens dramatisch zu ändern, gelang ihm nicht."

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New York Times: ruhiger, verhaltener

"Die Debatte war im Großen und Ganzen eine verhaltenere Angelegenheit als die erste Begegnung zwischen den beiden Kandidaten", schrieb die "New York Times".

"Aber selbst wenn der Tenor der Diskussion am Donnerstag ruhiger gewesen ist, so hätte der Widerspruch mit Blick auf Inhalt und Vision nicht dramatischer sein können."

Wall Street Journal: tiefer eingetaucht

Ähnlich sah es das "Wall Street Journal": "Beide Kandidaten tauchten tiefer in politische Fragen ein als beim ersten Aufeinandertreffen."

Einige Themen, wie etwa Rassismus in den USA, entfachten einen "feurigen Meinungsaustausch". Der Sender Fox News betonte, dass Trump und Biden diesmal davon absahen, sich gegenseitig zu unterbrechen. "Die Stummschalttaste war nicht wirklich nötig."

Russische Regierungs-Zeitung: Ausgang ungewiss

Das Amtsblatt der russischen Regierung "Rossijskaja Gaseta" kommentiert die Mutmaßungen zum Wahlausgang so: "Wie in solchen Fällen üblich, versuchen viele Experten, Analysten und politische Hellseher vorherzusagen, wer am 3. November die Wahl gewinnen (...) wird. Selbst jetzt auf der Zielgeraden des Wahlkampfes können nur wenige den Sieger mit Gewissheit bestimmen."

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