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Putin für positive Europa-Agenda - Müssen "Phobien der Vergangenheit" loswerden

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Präsident Putin will bessere Beziehungen zu Europa. Die aktuelle Lage sei nicht normal und Russland bereit für eine "positive Agenda". Konkrete Vorschläge machte Putin aber nicht.

Wladimir Putin am 27.01.2021 in Moskau
Wladimir Putin beim virtuellen Weltwirtschaftsforum: Probleme überwinden
Quelle: dpa

Es war das erste Mal seit 2009, dass sich Russlands Präsident Wladimir Putin an dem Weltwirtschaftsforum beteiligte. Das Verhältnis zwischen seinem Land und Europa ist schon länger nicht das beste und wird derzeit stark durch das Vorgehen Moskaus im Fall Nawalny belastet.

Putin: Positive Phase der Beziehungen beginnen

In einem Video-Beitrag zur virtuellen Konferenz, die normalerweise vor winterlicher Kulisse im Schweizer Davos stattfindet, rief Putin dazu auf, die Probleme zu "überwinden" und in eine "positive Phase unserer Beziehungen" einzutreten. "Die gegenwärtige Lage ist nicht normal", so der russische Präsident. Es sei an der Zeit, die "Phobien der Vergangenheit" loszuwerden. Sein Land sei bereit, eine "positive Agenda" zu verfolgen.

Konkrete Vorschläge, wie eine Verbesserung der Beziehungen erreicht werden könnte, machte Putin allerdings nicht.

Fall Nawalny: Russland verbittet sich Einmischung

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind derzeit vor allem wegen der Vergiftung des Kremlgegners Alexej Nawalny und dessen Inhaftierung in Moskau vor mehr als einer Woche angespannt. Mehrere europäische Politiker, darunter auch der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD), haben die sofortige Freilassung Nawalnys und seiner Unterstützer gefordert. Russland hingegen verbittet sich eine Einmischung in innere Angelegenheiten.

Nach seiner Ankunft in Moskau wurde der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny noch am Flughafen verhaftet. In vielen russischen Städten gehen die Menschen auf die Straße. Sie fordern seine Freilassung. Ihr Symbol ist die Klobürste.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten gibt es auch wegen des Vorgehen Russlands im Ukraine-Konflikt und in Syrien. Wegen der Annexion der Halbinsel Krim durch Moskau im Jahr 2014 sind bereits EU-Sanktionen gegen Russland in Kraft.

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