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Doch mehrere US-Soldaten verletzt

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Raketenangriff im Irak - Doch mehrere US-Soldaten verletzt

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Bei den iranischen Raketenangriffen auf Militärstützpunkte im Irak sind doch mehrere US-Soldaten verletzt worden. Zunächst war von US-Seite etwas anderes behauptet worden.

Inspektion der Trümmer auf einem US-Stützpunkt. Archivbild
Inspektion der Trümmer auf einem US-Stützpunkt. Archivbild
Quelle: Qassim Abdul-Zahra/AP/dpa

Bei den iranischen Raketenangriffen der vergangenen Woche auf von ausländischen Truppen genutzte Stützpunkte im Irak sind mindestens elf US-Soldaten verletzt worden. In der Luftwaffenbasis Al-Asad habe es bei einer Reihe von Soldaten Symptome von Gehirnerschütterung gegeben, die von den Explosionen verursacht worden seien, teilte das Zentralkommando der US-Streitkräfte am Donnerstag mit.

Verletzte Soldaten werden im Ausland behandelt

Bisher hatte es von der US-Armee noch geheißen, durch die Angriffe sei niemand verletzt worden. Auch US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag vergangener Woche gesagt, bei den Angriffen seien keine US-Bürger zu Schaden gekommen.

Nun teilte das US-Zentralkommando mit, elf verletzte Soldaten seien in den Tagen nach den Angriffen als Vorsichtsmaßnahme von der Basis Al-Asad ausgeflogen worden. Acht von ihnen seien in das US-Militärkrankenhaus in Landstuhl in Rheinland-Pfalz gebracht worden, drei in das Militärläger Arifdschan in Kuwait. Sie würden dort noch immer medizinisch behandelt. Tote habe es bei den Angriffen nicht gegeben.

Eskalation des Konflikts blieb aus

Der Iran hatte als Vergeltung für die Tötung des ranghohen Generals Kassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff am 3. Januar in der vergangenen Woche Stützpunkte im Irak attackiert, auf den US-Truppen stationiert sind.

Nach den iranischen Angriffen hatte es zunächst so ausgesehen, als könnte sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA weiter dramatisch verschärfen. Sowohl Trump als auch die iranische Führung sandten in den Tagen danach aber Signale der Deeskalation aus. Trump hatte auf die Ankündigung militärischer Vergeltung verzichtet, auch weil kein Amerikaner zu Schaden gekommen seien.

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