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Russischer Raketenangriff : Mehr als 30 Tote nach Angriff auf Wohnhaus

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Die Zahl der Todesopfer infolge des Raketenangriffs auf ein Wohnhaus in Tschassiw Jar ist auf über 30 gestiegen. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern weiter nach Überlebenden.

Nach dem russischen Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Tschassiw Jar im Gebiet Donezk suchen Einsatzkräfte weiter nach Verschütteten.

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Nach einem Raketenangriff auf den Ort Tschassiw Jar im ostukrainischen Gebiet Donezk ist die Zahl der aus einem zerstörten Wohnhaus geborgenen Toten auf mehr als 30 gestiegen. Der ukrainische Zivilschutz sprach am Montag von insgesamt 31 gefundenen Leichen. Neun Menschen seien seit dem Wochenende lebend aus den Trümmern gerettet worden. Die Räumungsarbeiten dauerten weiter an. Wie viele Menschen noch vermisst wurden, war nicht bekannt.

Die ukrainische Seite wirft Russland vor, gezielt Zivilisten attackiert zu haben. In Moskau wiederum wird behauptet, man habe lediglich ein militärisches Ziel zerstört. Bei dem Gebäude habe es sich um ein von Militärs genutztes Wohnheim gehandelt. Seit Kriegsbeginn vor viereinhalb Monaten betont Russland immer wieder, im Nachbarland nur militärische Ziele zu treffen - auch wenn die vielen zivilen Opfer mittlerweile offensichtlich sind.

Angesichts des massiven Raketen- und Panzerbeschusses sprich der ukrainische Generalstab von einer regelrechten Bombardierungswelle. Besonders getroffen ist die Stadt Charkiw.

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Selenskyj droht Russen mit Strafe

Nach dem Angriff drohte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj russischen Soldaten mit Konsequenzen. "Die Bestrafung ist für jeden russischen Mörder unvermeidlich", sagte Selenskyj in einer Videoansprache in der Nacht zum Montag.

Nach solchen Angriffen werden sie nicht sagen können, dass sie etwas nicht gewusst oder nicht verstanden haben.
Wolodymyr Selenskyj

Zugleich befahl Selenskyj dem Militär, besetzte Gebiete im Süden des Landes zurückzuerobern. Zivilisten wurden dort zur Flucht aufgerufen.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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Raketenangriffe auch in Charkiw

Der Angriff auf Tschassiw Jar war Teil einer breiten Offensive der russischen Streitkräfte in der umkämpfen ostukrainischen Region Donezk. Insgesamt meldeten ukrainische Behörden rund 50 Angriffe auf Einrichtungen der öffentlichen Infrastruktur. 

Auch in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw im Nordosten des Landes wurden nach Angaben der Regionalregierung mindestens drei Menschen bei Raketenangriffen auf Wohngebäude getötet. Zudem seien 31 Menschen verletzt worden, hauptsächlich durch Schrapnelle.

Die Raketen seien auf rein zivile Gebäude abgefeuert worden, schrieb Gouverneur Oleh Synjehubow im Messaging-Dienst Telegram.

Das ist absoluter Terrorismus.
Oleh Synjehubow, Gouverneur Charkiw

Die Raketen seien mit Mehrfachraketenwerfern abgefeuert worden. Es seien ein Einkaufszentrum und Wohnhäuser beschossen worden, erklärte er. Dutzende Menschen hätten Verletzungen erlitten, darunter mehrere Kinder im Alter zwischen 4 und 16 Jahren, schrieb der Gouverneur.

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