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Hessen - Wegen rechter Chats: Razzia bei Polizisten

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Sie sollen sich an rechtsextremen Chats beteiligt und entsprechende Inhalte geteilt haben: In Hessen wird gegen 20 Polizisten ermittelt. Am Morgen gab es Durchsuchungen.

Erneut steht die hessische Polizei im Fokus: Gegen 20 Mitglieder einer Spezialeinheit wird ermittelt. Sie sollen in rechtsextremen Chats volksverhetzende Inhalte geteilt haben.

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In Hessen wird gegen mehrere Polizisten ermittelt, die sich unter anderem an rechtsextremen Chats beteiligt haben sollen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Landeskriminalamt am Mittwoch mit. Seit dem Morgen würden sechs Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Bei den Betroffenen handele es sich um Beamte eines Spezialeinsatzkommando (SEK), sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Bereits seit April laufen den Angaben zufolge die Ermittlungen: Es geht um den Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und weiterer Straftaten.

Auch NRW hat seinen Polizei-Skandal.

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Ermittelt werde gegen 20 Männer im Alter von 29 bis 54 Jahren, darunter 19 Beamte im aktiven Dienst und ein ehemaliger Polizist.

Zusammenhang mit jüngstem Skandal um rechte Polizei-Chatgruppen?

Insgesamt 17 von ihnen stehen im Verdacht, als Teilnehmer verschiedener Chatgruppen untereinander Beiträge mit volksverhetzenden Inhalten beziehungsweise Abbildungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation geteilt zu haben.

Ob es einen Zusammenhang mit der vor knapp zwei Jahren aufgedeckten Chatgruppe mit rechtsextremen Inhalten in einem Frankfurter Polizeirevier gebe, sei noch nicht bekannt, sagte die Sprecherin.

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Diese Chat-Beiträge stammten vorwiegend aus den Jahren 2016 und 2017. Die letzten relevanten Inhalte seien in geringer Anzahl in Chats von Anfang des Jahres 2019 festgestellt.

Ermittlungen auch gegen drei Vorgesetzte

Gegen drei der 20 Beschuldigten wurden Ermittlungen alleine aufgrund des Verdachts der Strafvereitelung im Amt aufgenommen, da sie Teilnehmer der relevanten Chatgruppen waren und als Vorgesetzte die in Rede stehende Kommunikation nicht unterbunden und geahndet haben.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Mainz gegen einen 38-jährigen aus Rheinland-Pfalz, der zuletzt beim SEK des Polizeipräsidiums Frankfurt eingesetzt war. Dem Mann werden in diesem Verfahren unter anderem der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischer Schriften zur Last gelegt. Bei der Auswertung der bei dem SEK-Beamten sichergestellten Mobiltelefone stießen die Ermittler dann auf die Chatgruppen.

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von Lars Bohnsack
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