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Auswärtiges Amt - Noch 300 Deutsche in Afghanistan

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Noch befinden sich laut Auswärtigem Amt rund 300 Deutsche in Afghanistan. Verhandlungen mit den Taliban sollen eine Ausreise ermöglichen.

Das Auswärtige Amt kritisiert die Türkei.
Nach Zahlen des Auswärtigen Amts befinden sich noch 300 Deutsche in Afghanistan.
Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/Archiv

"Voller Entsetzen und Abscheu" zeigt sich die Bundesregierung auf die Anschläge von gestern in Kabul. Es habe Menschen getroffen, die nur "Sicherheit und Freiheit für sich und ihre Familien" gesucht hätten, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Es sei nicht in Worte zu fassen, wie unmenschlich und niederträchtig ein solcher Anschlag ist.

Die schrecklichen Ereignisse zeigten, unter welchem extremen Risiko diese Luftbrücke betrieben worden sei, sagte Seibert. Er verwies mit Blick auf das weitere Vorgehen auf Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Donnerstag.

Unsere Sorge um diejenigen, die sich mit uns zusammen in Afghanistan für Sicherheit und Freiheit eingesetzt haben, die endet nicht. Wir werden auch nach dem Ende der Luftbrücke, auch unter den neuen Realitäten alles in unseren Kräften tun, um diesen Menschen zu helfen.
Regierungssprecher Steffen Seibert

Noch 300 Deutsche in Afghanistan

Etwa 300 Deutsche würden sich zurzeit noch in Afhganistan aufhalten, dazu kämen rund 10.000 afghanische Staatsbürger, die noch ausreiseberechtigt seien, sagte Christofer Burger, Sprecher des Außenministeriums.

Parallel zum Ende der Evakuierungen der Bundeswehr erschüttern Anschläge mit mehreren Toten am Kabuler Flughafen die Rettungsbemühungen.

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Es kämen immer noch neue Meldungen dazu. Hilfe für Schutzberechtige und Schutzbedürftige solle jetzt organisiert werden, indem der deutsche Botschafter Markus Potzel Gespräche mit Taliban führt.

Unter den Evakuierten auch vier zuvor Abgeschobene

Die Sicherheitsüberprüfungen, die normalerweise vor der Erteilung eines Visums vorgenommen werden, könnten derzeit erst bei der Einreisekontrolle in Deutschland durchgeführt werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Bisher seien so mehr als 4.500 Menschen aus Afghanistan eingereist, darunter viele afghanische Staatsbürger.

Unter ihnen seien bisher vier Personen festgestellt worden, die bereits zuvor nach Afghanistan abgeschoben worden waren. Eine Person sei "direkt wieder in Haft gekommen", bei weiteren gilt eine Duldung "weil keine Bedenken gegen den Aufenthalt in Deutschland bestehen", so der Sprecher.

Bei Attentaten der Terrorgruppe IS am Kabuler Flughafen starben am Donnerstag mehr als 85 Menschen, darunter 13 US-Soldaten. US-Präsident Joe Biden hat nun Vergeltung angedroht.

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