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Nach Sturm auf US-Kapitol - Polizei verstärkt Schutz des Bundestags

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Die Berliner Polizei verstärkt den Schutz des Bundestags. Derweil zieht Parlamentspräsident Schäuble sicherheitspolitische Schlüsse aus dem Sturm auf das US-Kapitol.

Polizisten in Schutzausrüstung bewachen das Reichstagsgebäude.
Polizisten vor dem Reichstagsgebäude.
Quelle: epa

Als Reaktion auf den gewaltsamen Sturm auf das US-Kapitol in Washington hat die Berliner Polizei ihre Präsenz zum Schutz des Bundestages erhöht.

Schäuble: Schlüsse aus US-Krawallen ziehen

Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) erläuterte den Bundestagsabgeordneten in einem Schreiben, das der "Bild am Sonntag" vorliegt:

Die Berliner Landespolizei hat eine Verstärkung ihrer Kräfte im Umfeld des Reichstagsgebäudes bereits veranlasst.
Wolfgang Schäuble

Er selbst habe vom Auswärtigen Amt einen Bericht über die Ausschreitungen in den USA erbeten und werde "mit dem Bund und dem Land Berlin klären lassen, welche Schlüsse daraus für die Sicherung des Bundestages zu ziehen sind".

Die Bilder waren verstörend und wirken nach: Rechtsextreme Demonstranten stürmen die Stufen des Reichstags, können von der Polizei nur mühsam zurückgedrängt werden. Jetzt gibt es Diskussionen um die Sicherheit rund ums Parlament.

Beitragslänge:
3 min
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Mehr Polizei an wichtigen Gebäuden

Ein Polizeisprecher hatte bereits am Donnerstag mitgeteilt, die Schutzmaßnahmen für wichtige Gebäude in der Hauptstadt würden "angepasst". Das betreffe etwa das Reichstagsgebäude und Objekte der USA.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte der "Welt am Sonntag" mit Blick auf die Ereignisse in Washington: "Aus bösen Gedanken werden böse Worte und irgendwann auch böse Taten."

Nach dem Sturm auf das Kapitol fragt ZDFheute live, wie es dazu kommen konnte. Mit dabei: Claus Kleber, Faktencheckerin Julia Klaus und Alica Jung als Reporterin vor Ort.

Beitragslänge:
42 min
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Söder: "Querdenker" in den Blick nehmen

Deswegen müssten auch in Deutschland nicht nur die Sicherheitsmaßnahmen für die demokratischen Institutionen verbessert, sondern grundlegend die "sektenähnliche Bewegung" der "Querdenker" und anderer vergleichbarer Gruppierungen in den Blick genommen werden.

Dabei müsse der Verfassungsschutz eine zentrale Rolle spielen. "Auch wenn die Umfragewerte der AfD sinken, besteht die Gefahr, dass sich aus ihrem Umfeld heraus in Deutschland ein Corona-Mob oder eine Art Corona-RAF bilden könnte, die zunehmend aggressiver und sogar gewalttätig werden könnte."

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