Sie sind hier:

Vetos von China und Russland : UN-Resolution gegen Nordkorea scheitert

Datum:

Russland und China haben einen Resolutionsentwurf der USA gegen Nordkorea im UN-Sicherheitsrat blockiert. Dies war absehbar - und dennoch ein wichtiger Schritt, so ein Diplomat.

Eine von den USA eingebrachte Resolution für schärfere Sanktionen gegen Nordkorea ist im Weltsicherheitsrat vorerst gescheitert. China und Russland legten ihr Veto ein.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

China und Russland haben mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert. Die anderen 13 Mitglieder des höchsten UN-Gremiums stimmten für einen US-Resolutionsentwurf, der als Reaktion auf die jüngsten nordkoreanischen Raketentests neue Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang vorsah.

Chinas Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zhang Jun, rief die USA auf, sich "nicht einseitig auf die Umsetzung von Sanktionen zu beschränken". Stattdessen solle sich Washington "auch für eine politische Lösung einsetzen".

Maßnahmen auch gegen Cyberattacken

Die von Washington vorgeschlagenen Strafmaßnahmen zielten unter anderem auf eine Reduzierung der jährlichen Ölmenge ab, die Nordkorea legal für zivile Zwecke importieren darf. Der Resolutionsentwurf sah überdies Sanktionen gegen Exporte nordkoreanischer Güter wie Uhren und fossile Brennstoffe vor.

Als Maßnahme gegen Cyberattacken Nordkoreas sollte das Land keine Informations- und Kommunikationstechnik mehr erhalten. Auch Einzelpersonen und bestimmte Unternehmen sollten dem Entwurf zufolge mit Strafmaßnahmen belegt werden.

US-Präsident Joe Biden und Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol wollen angesichts der Bedrohung durch nordkoreanische Nuklearwaffen ihre gemeinsamen Militärmanöver ausbauen.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Raketentests kurz nach Abreise des US-Präsidenten

Nordkorea hatte am Mittwoch unmittelbar nach dem Ende einer Asienreise von US-Präsident Joe Biden drei Raketen abgefeuert, darunter mutmaßlich seine größte Interkontinentalrakete, die Hwasong-17. Diese Rakete hatte laut südkoreanischem Generalstab eine Reichweite von etwa 360 Kilometern.

Zudem testete Pjöngjang eine nukleare Zündvorrichtung, wie das nationale Sicherheitsbüro in Seoul mitteilte. Südkorea und die US-Streitkräfte im Land reagierten auf die "Raketenprovokationen" des Nordens mit einer gemeinsamen Raketenübung mit scharfer Munition.

Ablehnung durch Vetorecht absehbar

Die USA haben noch bis Ende Mai turnusmäßig den Vorsitz des UN-Sicherheitsrats inne. Hinter den Kulissen wunderten sich mehrere Verbündete darüber, dass Washington auf eine Abstimmung beharrte, obwohl damit zu rechnen war, dass sowohl Russland als auch China als traditionelle Verbündete Pjöngjangs von ihrem Vetorecht Gebrauch machen würden.

Ein Diplomat sagte, "schlimmer als das Szenario, dass zwei Länder die Resolution blockieren" wäre es für die USA gewesen, angesichts der jüngsten Raketentests gar nichts zu unternehmen.

In Nordkorea steigt die Zahl der Neuinfektionen rapide. 1,2 Millionen Menschen sind bereits infiziert- Impfmittel aus dem Ausland lehnte Machthaber Kim Jong Un bisher ab.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

USA warnen vor Atomwaffentests

Die USA warnen bereits seit Wochen, Nordkorea könne bald erstmals seit 2017 wieder einen Atomwaffentest vornehmen. In der Folge dieses Atomwaffentests hatte sich der UN-Sicherheitsrat das bislang letzte Mal auf Sanktionen gegen Pjöngjang einigen können.

Nordkorea verfügt nach Diplomatenangaben über Atombomben und ballistische Raketen, hat es demnach aber bislang nicht geschafft, diese beiden Technologien zusammenzuführen.

Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.