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Machtkampf um Parteivorsitz - Röttgen: Als CDU-Chef auch Kanzlerkandidat

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Ex-Umweltminister Norbert Röttgen geht in die Vollen: Sollte er zum Vorsitzenden der CDU gewählt werden, beansprucht er auch die Kanzlerkandidatur.

Zu sehen ist der ehemalige Umweltminister Norbert Röttgen beim Gang von einem dunklen Auto auf die Kamera zu. Er blickt nach rechts aus dem Bild und greift mit seiner linkenHand an seine wehende weinrote Krawatte. Er trägt einen Aktenordner in der rechten Hand und einen beigefarbenen Mantel über dem rechten Arm
Norbert Röttgen (CDU) bringt die Möglichkeit seiner Kanzlerkandidatur ins Gespräch.
Quelle: dpa

Im Falle seiner Wahl zum CDU-Parteivorsitzenden will der ehemalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen auch für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel kandidieren. "Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur gehören zusammen", sagte Röttgen der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger". Und weiter: Es könne den Vorsitz nicht ohne den Anspruch auf die Kanzlerkandidatur geben.

Der 54-jährige Außenpolitiker hatte am Dienstag überraschend und als erster seine Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz erklärt. Als weitere Anwärter gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn. Sie haben ihre Kandidatur bislang aber noch nicht offiziell erklärt. Röttgen wiederholte zudem seine Forderung nach einem Mitgliederentscheid über den Parteivorsitz und drang erneut auf eine schnelle Lösung der Machtfrage in der CDU:

Es sollte einen Sonderparteitag deutlich vor der Sommerpause geben, spätestens im Juni, besser noch im Mai.
Norbert Röttgen, CDU

Seine Konkurrenten forderte Röttgen zu einer offenen Positionierung auf. Alles andere, vor allem aber Taktieren und Aktionen "hinter verschlossenen Türen", könnte dem Anspruch auf eine "personelle und inhaltliche Erneuerung" nicht gerecht werden.

Norbert Röttgen (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz, aufgenommen am 18.02.2020

CDU-Personaldebatte - Röttgen, der Anti-Merkel-Kandidat 

Viele Namen werden gehandelt, aber der erste offizielle Kandidat für den CDU-Vorsitz ist er: Norbert Röttgen, ein Ex-Minister, Außenpolitik-Experte, Bonner – und Anti-Merkelaner.

von Kristina Hofmann

Kramp-Karrenbauer: Anwärtergespräche am Montag

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte vergangene Woche angekündigt, auf die Kanzlerkandidatur zu verzichten und auch den Parteivorsitz abgeben zu wollen. In der Präsidiumssitzung am kommenden Montag will sie eine Bilanz ihrer vertraulichen Gespräche mit den Nachfolgeanwärtern vorlegen und vielleicht auch schon einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen machen.

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