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Rolling Stones drohen Trump mit Klage

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Wegen Song im Wahlkampf - Rolling Stones drohen Trump mit Klage

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"You can't always get what you want" läuft immer wieder auf Trump-Events. Seit vielen Jahren wollen die Rolling Stones das unterbinden - nun droht die Band mit einer Klage.

Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood auf einer Bühne
Die Rolling Stones bei einem Konzert (Archivbild)
Quelle: Henning Kaiser/ dpa

"You can’t always get what you want" - Man kann nicht immer alles haben, was man will. Damit muss jetzt auch US-Präsident Donald Trump leben.

Denn die Urheber dieser Songzeile - die Rolling Stones - wollen ihn laut US-Medien verklagen, sollte er ihren weltbekannten Hit weiterhin auf seinen Wahlkampfveranstaltungen spielen.

Es könnte das letzte Mal sein, dass Präsident Donald Trump Stones-Songs nutzt.
Rolling Stones in einem Statement

Trump-Team hat noch nicht reagiert

Gemeinsam mit der US-amerikanischen Urhebergesellschaft BMI wolle man die Trump-Kampagne nun dazu zwingen, den Song nicht mehr zu spielen. So heißt es in einer Mitteilung der Rolling Stones, die dem US-Onlinemagazin "Deadline" vorliegt.

Man habe das Trump-Team bereits über die drohenden Konsequenzen informiert, aber noch keine Antwort erhalten, so das BMI gegenüber dem Magazin.

Wenn Donald Trump das Verbot weiterhin ignoriert, muss er sich einem Rechtsstreit stellen, weil er das Embargo bricht und nicht-lizenzierte Musik spielt.

Wenn Donald Trump das Verbot weiterhin ignoriert, muss er sich einem Rechtsstreit stellen, weil er das Embargo bricht und nicht-lizenzierte Musik spielt.
Rolling Stones in einem Statement

Nicht die ersten Künstler, die Trump die Nutzung ihrer Musik verbieten

Laut "Deadline" haben sich die Rolling Stones bereits 2016 über die Nutzung ihrer Songs auf einer Trump-Wahlkampfveranstaltung beschwert. Trotzdem nutzte das Trump-Team "You can’t always get what you want" weiterhin ohne deren Erlaubnis.

Schon andere Künstlerinnen und Künstler haben sich öffentlich gegen die Nutzung ihrer Songs auf Trump-Veranstaltungen ausgesprochen. Unter anderem Neil Young, Queen, Rihanna oder die Familie des verstorbenen Tom Petty.

Rolling Stones mit Frontmann Mick Jagger (Archiv)

Leben in einer Geisterstadt -
Rolling Stones mit Corona-Titel
 

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