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Nach Spionagevorwürfen - Russland schließt seine Nato-Vertretung

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Die Nato warf Mitarbeitern der russischen Vertretung beim Militärbündnis Spionage vor. In Reaktion auf deren Ausweisung aus Brüssel schließt Moskau nun zwei Verbindungsbüros.

Archiv: NATO-Hauptquartier zur Blauen Stunde in Brüssel, aufgenommen am 04.12.2018.
Das Nato-Hauptquartier in Brüssel: Russland schließt seine Vertretung (Archivbild)
Quelle: imago

Russland schließt bis auf Weiteres seine Vertretung am Nato-Hauptquartier in Brüssel. Auch die Vertretung der Militärallianz in Moskau werde vorerst geschlossen, erklärte am Montag der russische Außenminister Sergej Lawrow.

Moskau reagiert mit der Maßnahme darauf, dass die Nato zu Beginn des Monats acht Mitgliedern der russischen Vertretung bei der Nato wegen Spionagevorwürfen die Akkreditierung entzogen hatte.

Angesichts gewisser Maßnahmen der Nato sind die Grundvoraussetzungen für eine gemeinsame Arbeit nicht mehr gegeben.
Sergej Lawrow, russischer Außenminister

Die Nato sei weder an einem gleichberechtigten Dialog noch an einer Zusammenarbeit interessiert, sagte Lawrow. Die Schließungen der Vertretungen werden nach seinen Angaben zum 1. November oder wenige Tage später wirksam.

Die Sicherheitsbehörden Russlands treiben eine massive Repressionswelle voran. Wer nicht auf der Linie des Kreml läuft, muss vermehrt mit Einschüchterungen und Verfolgung rechnen.

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Nato: "Böswillige Aktivitäten" von Geheimdienstmitarbeitern

Bei den russischen Mitarbeitern, denen die Akkreditierung entzogen worden war, handelte es sich nach Angaben der Nato um "verdeckte russische Geheimdienstmitarbeiter". Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Russland "bösartige Aktivitäten" vorgeworfen.

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Beschlossen wurde zudem, die Maximalgröße der russischen Mission zu reduzieren. Statt 20 dürften künftig nur noch zehn Personen akkreditiert sein. Moskau kündigte daraufhin Gegenmaßnahmen an. Moskau reagierte mit scharfer Kritik auf das Vorgehen der Nato.

Das Militärbündnis hatte bereits im Jahr 2018 sieben Mitgliedern der russischen Vertretung die Akkreditierung entzogen. Der Schritt erfolgte damals als Reaktion auf den Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien, für den der Westen Russland verantwortlich machte.

Eingang zum Büro von Russia Today (RT), einem internationalen mehrsprachigen 24-Stunden-Fernsehsender mit Sitz in Russland

Nach Sperrung von RT DE - Russland droht Youtube mit Blockade 

Youtube hat auf seiner Plattform die deutschsprachigen Kanäle des russischen Senders RT gesperrt. Moskau ist empört - und droht dem US-Unternehmen mit einer Blockade in Russland.

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