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Ukraine-Konflikt - Russland startet Truppen-Rückzug von der Krim

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Die russische Armee hat nach Angaben aus Moskau mit dem Abzug von Truppen von der ukrainischen Grenze begonnen. Bis 1. Mai sollen die Soldaten in ihre Kasernen zurückkehren.

Russisches Militärfahrzeug wird verladen
Russisches Militärfahrzeug wird verladen
Quelle: dpa

Nach den zuletzt gewachsenen Spannungen im Ukraine-Konflikt hat Russland mit dem Abzug von Soldaten von der Krim begonnen. Militärische Einheiten marschierten derzeit zu Bahnverladestationen und Flugplätzen, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Die Ostukraine kommt nicht zur Ruhe. Viele fürchten sich vor einer durch Putin provozierten Eskalation.

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Rückzug bis zum 1. Mai

Nach umstrittenen Manövern auf der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel würden die zusätzlich in die Gegend verlegten Truppen in ihre angestammten Militärbasen zurückkehren, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit.

Den Truppenabzug hatte der Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Vortag angekündigt. Er erklärte, die Ziele der Militärmanöver in der Region seien erreicht. Laut Verteidigungsminister sollen sie bis zum 1. Mai in die Kasernen zurückkehren.

Die Truppenbewegungen haben seit Wochen für Besorgnis bei der ukrainischen Regierung, ihren westlichen Unterstützern und der Nato gesorgt. Schoigu hatte erklärt, sein Land werde angesichts der Bedrohung durch die Nato Militärübungen abhalten.

15 russische Kriegsschiffe haben vergangene Woche auf dem Weg zu einem Manöver ins Schwarze Meer die Krim passiert. Die Ukraine befürchtete einen Angriff.

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Ukraine-Konflikt hatte sich zuletzt zugespitzt

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte am Montag gesagt, Russland habe an der Grenze zur Ukraine und auf der Krim mittlerweile mehr als 150.000 Soldaten konzentriert. Die Lage zwischen Kiew und Moskau hatte sich zuletzt wieder zugespitzt. Seit Mitte Februar gibt es wieder verstärkte Kämpfe, die einen ohnehin brüchigen Waffenstillstand weiter untergraben. Im Osten der Ukraine tobt seit 2014 ein Konflikt mit pro-russischen Separatisten, die von Moskau unterstützt werden. Dabei wurden bislang mehr als 13.000 Menschen getötet.

Wie viele Soldaten von dem nun gegebenen Abzugsbefehl betroffen sind, war zunächst unklar.

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von Jan Schüßler
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