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"Wir wollen starkes Mandat"

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Olaf Scholz im heute journal - "Wir wollen starkes Mandat"

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Im heute-journal-Interview hält sich SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz alle Optionen offen: Weder eine Koalition mit der Linkspartei, noch eine weitere Groko schließt er aus.

Finanzminister Olaf Scholz erklärt zu seiner Kandidatur als SPD-Kanzlerkandidat, es sei wichtig, "dass die SPD geschlossen handelt und sich hinter ihrem Kandidaten versammelt". Die SPD könne als Regierungspartei punkten.

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Und plötzlich hat die SPD einen Kanzlerkandidaten. Mit der überraschenden Nominierung ist der SPD ein Coup geglückt. Doch warum plötzlich diese Eile, wollte Claus Kleber im heute-Journal-Interview von Olaf Scholz wissen.

Es gibt keine plötzliche Eile, sondern wir haben uns sehr rechtzeitig und sehr früh vorgenommen, dass wir eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur viel früher als sonst treffen.
Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat

Nach der letzten Wahl sei die Partei immer kritisiert worden, dass es viel zu spät gewesen sei - "jetzt machen wir es rechtzeitig."

Dass die Partei Olaf Scholz vor neun Monaten nicht als Anführer gewollt habe, er aber nun als Mehrheitsbeschaffer nützlich sein soll, ist für Scholz kein Problem: "Die SPD hatte vor einem Jahr eine sehr, sehr schwierige Situation, wir haben uns Stück für Stück voran gearbeitet", so Scholz.

Scholz: "Bleichgesichtige Männer und Frauen puzzlen herum"

Auf die Frage, ob er nach der Wahl mit der Linkspartei eine Regierungskoalition bilden und auch inhaltlich der Linken entgegen kommen würde, antwortete Scholz, dass die Bürger die Entscheidung treffen müssten.

Mehr als ein Jahr vor der Bundestagswahl steht bereits fest, dass Finanzminister Olaf Scholz SPD-Kanzlerkandidat wird. Die Parteispitze hat ihn einstimmig als Kandidaten nominiert.

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Es seien jetzt "überall bleichgesichtige Männer und Frauen aus den hinteren Zimmern der Strategie unterwegs und puzzlen herum", aber das sei nicht, worum es gehe.

Künftige Groko nicht ausgeschlossen

Vielmehr komme es darauf an, was die Bürger wollen und in einem zweiten Schritt, "was die anderen jeweils wollen".

Nach so vielen Jahren der Regierungszeit würde es für unser Land gar nicht so schlecht sein, wenn nicht der Eindruck entsteht, dass Regieren darin besteht, dass die CDU mit wechselnden Partnern das Land regiert.
Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat

Es könne ja auch mal sein, dass sich die CDU in der Opposition wiederfinde, so Scholz. Eine generelle Absage an eine Große Koalition war das jedoch nicht: Auch auf mehrmalige Nachfragen von Claus Kleber wollte Scholz am Ende eine erneute Groko jedenfalls nicht kategorisch ausschließen.

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