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Kanzler in Moskau : Scholz lehnt russischen PCR-Test ab

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Scholz betonte zu Beginn seines Besuchs be Putin, wie wichtig Gespräche für den Frieden sind. Den PCR-Test für die Einreise ließ er aber lieber von seiner deutschen Ärztin machen.

Ärztin der deutschen Botschaft verlässt nach PCR-Test für Olaf Scholz den Regierungsflieger
Kanzler Scholz ließ einen PCR-Test nach seiner Landung in Moskau von einer Ärztin der deutschen Botschaft an Bord seiner Regierungsmaschine machen.
Quelle: dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz ist im Ringen um einen Abbau der Spannungen in der Ukraine-Krise am Dienstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau zusammengetroffen. Kurz zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium erklärt, mit dem Abzug erster Truppen im Süden und Westen des Landes zu beginnen.

Zum Auftakt seines ersten ausführlichen Gesprächs mit dem Kremlchef wies Scholz auf die "schwierige Situation" für Frieden und Sicherheit in Europa hin. Er sei vor diesem Hintergrund froh, dass er sich mit Putin austauschen könne, sagte der SPD-Politiker.

Das Wichtigste ist ja, dass wir die Beziehungen zwischen den Staaten durch gute Gespräche miteinander lösen.
Olaf Scholz, Bundeskanzler

Scholz wies auch auf die Bedeutung guter Wirtschaftsbeziehungen zu Russland hin. Vor dem Hintergrund der deutsch-russischen Geschichte sei es "gut, dass wir sehr ordentliche wirtschaftliche Beziehungen haben", betonte er.

Im Ukraine-Konflikt hat Russland mit dem Abzug von Truppen im Süden und Westen des Landes begonnen. Der Teilabzug wird als möglicher Schritt der Entspannung gewertet. Einschätzungen der ZDF-Korrespondenten Theo Koll (Moskau) und Elmar Theveßen …

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Präsident Putin seinerseits nannte den Ukraine-Krise als zentrales Thema des Gespräches. "Leider müssen wir einen bedeutenden Teil unserer Zeit Themen widmen, die mit der Situation in Europa und der Sicherheit zusammenhängen, vor allem in Bezug auf die Ukraine."

Scholz lehnt russischen PCR-Test ab

Putin und Scholz sprachen an einem etwa sechs Meter langen weißen Tisch im Kreml miteinander. Der Bundeskanzler hatte es zuvor abgelehnt, sich von russischer Seite auf Corona testen zu lassen. Stattdessen ließ er den Test nach seiner Landung von einer Ärztin der deutschen Botschaft an Bord seiner Regierungsmaschine abnehmen. Deswegen stieg er auch erst nach 40 Minuten aus.

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Formal handelt es sich bei der Reise um einen Antrittsbesuch des Kanzlers - in einer Zeit, in der die deutsch-russischen Beziehungen auf dem Tiefpunkt sind. Bei einem Besuch in Kiew am Montag hatte Scholz Russland aufgefordert, die "bestehenden Dialogangebote" zu nutzen. Zugleich kündigte er an, er werde den russischen Präsidenten erneut darauf hinweisen, dass ein Angriff auf die Ukraine "schwerwiegende, politische, wirtschaftliche und geostrategische Konsequenzen für Russland zur Folge" haben würde.

Russland kündigt teilweisen Truppenabzug an

Unmittelbar vor dem Treffen der beiden Politiker hatte der Kreml den geplanten Abzug eines Teils seiner an der Grenze zur Ukraine zusammengezogenen Soldaten bestätigt. Dabei handele es sich um einen "gewöhnlichen Vorgang", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Zugleich kündigte er an, dass Russland "weitere Militärübungen vornehmen" werde.

Russischer Panzer wird auf Zug verladen

An ukrainischer Grenze - Russland kündigt teilweisen Truppenabzug an 

Zeigt die Diplomatie Erfolg? Im Konflikt mit der Ukraine hat Moskau nach eigenen Angaben mit dem teilweisen Truppenabzug begonnen. Kiew hält eine Eskalation vorerst für abgewendet.

Der massive Truppen-Aufmarsch schürt im Westen seit Wochen die Furcht vor einem Einmarsch Russlands in das Nachbarland. Moskau hat jegliche Angriffspläne zurückgewiesen und die Truppenmobilisierung im Westen des Landes mit Militärübungen begründet. Zugleich gab der Kreml in den vergangenen Wochen wiederholt an, sich von der Nato bedroht zu fühlen.

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