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Schottland - Nach Protesten: Behörden stoppen Abschiebung

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Hunderte Menschen haben in Glasgow gegen die Abschiebung zweier Anwohner protestiert. Nachdem sie das Auto der Migrationsbehörde stundenlang blockiert hatten, gab die Behörde auf.

Anwalt Aamer Anwar spricht am 13.05.2021 in Glasgow, während Demonstranten gegen die Abschiebung von zwei Männern protestieren
Nach den heftigen Protesten von Anwohnern wurde in Glasgow die Abschiebung durch die Migrationsbehörde gestoppt.
Quelle: dpa

Nach heftigen Protesten von Anwohnern ist die Abschiebung von zwei Menschen in Schottland gestoppt worden. Die Männer wurden wieder freigelassen, nachdem etwa 200 Demonstranten am Donnerstag stundenlang ein Fahrzeug der Migrationsbehörde in der Stadt Glasgow blockiert hatten.

Anwohner blockierten Behörden-Fahrzeug

Ein Mann hatte sich unter den Wagen gelegt, um ihn an der Abfahrt zu hindern.

Lasst unsere Nachbarn in Ruhe, lasst sie gehen.

Das hatten die Demonstranten unter anderem gerufen.

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Fotos und Videos von der Aktion gingen im Internet viral und wurden unter Hashtags wie #KenmureStreet und #GlasgowSaysLetThemGo gefeiert.

Schottische Regierung: Kritik an Aktion des britischen Innenministeriums

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon und ihr Justizminister Humza Yousaf kritisierten die Aktion des britischen Innenministeriums heftig. Das "feindselige Umfeld" der britischen Regierung sei in Schottland nicht willkommen, twitterte Yousaf.

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Die schottische Polizei, die nicht an der Abschiebung beteiligt, aber mit zahlreiche Kräften im Einsatz war, ordnete schließlich die Freilassung der beiden Männer an. Damit solle ihre Sicherheit und Gesundheit ebenso wie die der Demonstranten gewährleistet werden.

"Von der Unterstützung überwältigt"

Einer der Männer stammt aus Indien. Er sagte der Nachrichtenagentur PA, er sei von der Unterstützung überwältigt. Vom Innenministerium in London lag zunächst keine Reaktion vor. Das Büro des zuständigen Staatssekretärs Kevin Foster sagte alle vereinbarten Interviews für den Tag ab, wie PA meldete.

Besonders umstritten war die Abschiebung auch deshalb, weil sie an Eid Mubarak, dem islamischen Fest des Fastenbrechens, stattfinden sollte.

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