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Nach russischen Drohungen : Selenskyj fordert weitere Sanktionen

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Der ukrainische Präsident Selenskyj hat das Ausbleiben von internationalen Reaktionen auf neue Angriffsdrohungen Moskaus kritisiert. Er fordert weitere Sanktionen gegen Russland.

Auf diesem Bild aus einem Video des Pressebüros des ukrainischen Präsidenten spricht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew, Ukraine.
Der ukrainische Präsident Selenskyj in Kiew bei einer Videoansprache.
Quelle: AP/dpa

Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die internationale Gemeinschaft scharf kritisiert, weil diese kaum Reaktionen auf die Androhung Moskaus zeigte, nun auch die Waffenindustrie anzugreifen. In einer Videobotschaft an Staats- und Regierungschefs sowie Politiker anderer Länder gerichtet, sagte er:

Denken Sie an das Gefühl der Straffreiheit der Invasoren.
Wolodymyr Selenskyj, Ukraine-Präsident

Er habe nicht mitbekommen, dass auch nur ein einziger führender Politiker darauf reagiert habe, sagte Selenskyj. Russland könne seine "geplanten Gräueltaten" ankündigen, weil es keine Reaktion gebe, so Selenskyj weiter.

Der ukrainische Präsident Selenskyj machte der Nato Vorwürfe, weil sie keine Flugverbotszone einrichten will. Selenskyj warnte: "Wenn die Ukraine fällt, werden alle fallen."

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Russland: Angriffe auf Militärziele geplant

Das russische Verteidigungsministerium hatte am Sonntag erklärt, künftig auch ukrainische Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes angreifen zu wollen. Dies sei "Teil der Aufgabe, die Ukraine zu entmilitarisieren".

Die staatliche Nachrichtenagentur Tass zitierte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow mit den Worten, alle Beschäftigten der ukrainischen Rüstungsindustrie seien dringend aufgerufen, das Gelände der Fabriken zu verlassen.

Selenskyj: Sanktionen reichen nicht aus

Selenskyj sagte in der Videobotschaft, in den teils vor Jahrzehnten gebauten Fabriken arbeiteten Tausende Menschen, sie befänden sich in Städten und Hunderttausende Menschen lebten in ihrer Nähe.

Die "Dreistigkeit des Aggressors" sei ein klares Zeichen für den Westen, dass Sanktionen gegen Russland nicht ausreichten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert im ZDF Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke, eine Neuaufstellung der Bundeswehr - und härtere Sanktionen gegen Russland.

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Russische Armee setzt Angriffe fort

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat den Westen daher zu einer Ausweitung der Sanktionen gegen Russland aufgefordert. Der Präsident rief dazu auf, ein Tribunal einzurichten, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die russische Armee hat unterdessen ihre Luftangriffe auf die zweitgrößte Stadt der Ukraine, Charkiw, in der Nacht zum Montag fortgesetzt. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dass dabei unter anderem ein Sportkomplex einer Universität und andere zivile Gebäude getroffen wurden.

Ukraine-Präsident: Russen wollen Odessa bombardieren

Der Generalstab warnte weiterhin, dass Moskau seine "Ressourcen für einen Angriff" auf Kiew sammelt. Laut der ukrainischen Regionalverwaltung hatte es den gesamten Sonntag über heftige Kämpfe im Umland der ukrainischen Hauptstadt gegeben.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschuldigte Russland zudem, den Hafen von Odessa am Schwarzen Meer bombardieren zu wollen.

Russland und Ukraine verhandeln erneut

Für Montag war eine dritte Verhandlungsrunde zwischen Russen und Ukrainern geplant. Die Hoffnungen auf einen Erfolg sind jedoch gering, da der russische Präsident Wladimir Putin als Vorbedingung festgelegt hat, dass Kiew alle Forderungen Moskaus akzeptieren muss, darunter die Entmilitarisierung der Ukraine und einen neutralen Status für das Land.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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