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Studie zu Verteidigungsausgaben : USA geben für Rüstung am meisten aus

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Die USA geben für ihre Verteidigung viel mehr aus als ihre großen Rivalen Russland und China. Das zeigt die neue Rangliste des Instituts für Strategische Studien (IISS).

Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt". Archivbild
Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt". Archivbild
Quelle: Mc3 Anthony N. Hilkowski / Hando/US NAVY/dpa

Die USA haben 2020 knapp drei Mal so viel Geld für Verteidigung ausgegeben als ihre Rivalen China und Russland zusammen. Mit 738 Milliarden US-Dollar lag das US-Budget fast vier Mal höher als das von China (193,3 Mrd. Dollar) und mehr als zwölf Mal höher als das von Russland (60,6 Mrd.). Das zeigt eine Studie des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS).

Großbritannien liegt in Europa vorn

Unter den europäischen Nato-Ländern war laut IISS zuletzt Großbritannien mit Verteidigungsausgaben in Höhe von 61,5 Milliarden US-Dollar die Nummer eins. Es folgen Frankreich mit 55 Milliarden Dollar und Deutschland mit 51,3 Milliarden Dollar. Zusammen geben sie immerhin noch fast Mal drei so viel aus wie Russland.

IISS-Experten warnen allerdings davor, die Zahlen als Argument zu nehmen, bei den Verteidigungsausgaben in Europa wieder auf die Bremse zu treten. Ihnen zufolge bekommt Russland dank anderer Kostenstrukturen vergleichsweise viel Schlagkraft aus dem investierten Geld.

China hat Verteidigungsausgaben als einziger erhöht

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben sich 2020 laut IISS noch nicht in bemerkenswertem Ausmaß in den Investitionen in Rüstung und Militär niedergeschlagenen. Weltweit hätten die Verteidigungsausgaben im vergangenen Jahr mit 1,83 Billionen Dollar einen neuen Höchststand erreicht, hieß es.

Allein China habe rund 5,2 Prozent mehr für Verteidigung ausgegeben als im Vorjahr. Zum Vergleich: Die gesamten Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Staaten stiegen laut IISS-Zahlen 2020 um rund zwei Prozent.

Die meisten Nato-Staaten seien daher weiter deutlich entfernt von dem Ziel des Bündnisses, dass bis zum Jahr 2024 zwei Prozent des Haushalts der jeweiligen Mitgliedsstaaten in die Verteidigung fließen sollen. Im vergangenen Jahr erreichten dies laut dem Bericht nur neun Nato-Länder.

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