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Die Sieger und Verlierer des "Super Tuesday"

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US-Vorwahlen - Die Sieger und Verlierer des "Super Tuesday"

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Der "Super Tuesday" als ein "Joementum" für Joe Biden. So beschreiben US-Bürger das Comeback des früheren US-Vizepräsidenten. Eine Analyse des US-Vorwahlabends.

Biden hat in Texas gesiegt, Sanders liegt in Kalifornien vorn. Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur läuft es bei den Demokraten wohl auf einen Zweikampf hinaus.

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Joe Biden hat "Joementum", wie sie hier in Anlehnung an den Begriff Momentum sagt. Biden ist der große Gewinner von "Super Tuesday". Seinen Sieg in so vielen Bundesstaaten im Süden hat er den schwarzen Wählern zu verdanken, den Erfolg in Minnesota und im Nordosten dem Ausstieg von Amy Klobuchar und Pete Buttigieg. Und dass er Texas gewinnen konnte, ist ein klares Signal, dass die Demokraten einen Kandidaten haben wollen, der Trump schlägt, nicht einen, der einen, der eine politische Revolution fordert.

Sanders gewinnt im Gegensatz zu Joe Biden bei Jüngeren

Aber Bernie Sanders sammelt ebenfalls viele Delegierte ein - vor allem in Kalifornien. Besonders bei jungen Wählern hat er einen riesigen Vorsprung gegenüber Biden, allerdings sind weit weniger junge Demokraten zur Wahl gegangen, als er dachte - nur jeder achte Wähler war unter 29 Jahre alt.

Wie die US-Vorwahlen überhaupt funktionieren, erklärt dieses Video:

Stellen Sie sich vor, sie wollen US-Präsidentin oder Präsident werden. Das braucht es für eine Kandidatur. Und: was hat es mit Caucuses und Primaries auf sich? Ein Grafikvideo.

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Sanders blieb weit hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. In Bundesstaaten, in denen er vor vier Jahren Erdrutschsiege gegen Hillary Clinton erzielte, schneidet er nun schwach ab. Das schmälert seine Chancen, wenn er im November gegen Donald Trump antreten würde. Man darf gespannt sein, ob er grundsätzlich bereit wäre, Biden zu unterstützen, wenn dieser beim Parteitag im Juli mehr Delegierte vorzuweisen hätte als Sanders.

Steigt Michael Bloomberg nach dem "Super Tuesday" aus?

Für Geschäftsleute ist eine der wichtigsten Fragen, ob sich Investitionen auch ausgezahlt haben, wieviel ‚bang for the buck’ (Knall für den Dollar) man also bekommt. Nun, Michael Bloomberg, Multimilliardär und ehemaliger Bürgermeister New Yorks, hat eine halbe Milliarde Dollar für den Wahlkampf ausgegeben und dafür wenig bis nichts erreicht. Bloomberg erkundet an diesem Mittwoch seine Optionen. Wenn er aussteigt, sein Geld und seine Wahlkampfmaschinerie für Joe Biden arbeiten lässt, bekäme er vielleicht doch noch eine Menge ‚bang for the buck’ mit einem Präsidentschaftskandidaten, der Reichen wohler gesonnen ist als Bernie Sanders.

US-Vorwahlen: Warren verliert in Heimat Massachusetts

Elizabeth Warren ist die Verliererin des Tages. Nicht einmal ihren Heimatstaat Massachusetts konnte sie gewinnen. Sie muss sich entscheiden, ob sie zugunsten ihres einstigen Freundes Bernie zurückzieht.

In jedem Fall könnte der zweite "Super Tuesday" nächste Woche schon Bidens Chance sein, seinen Vorsprung deutlich auszubauen. Dann wird in Michigan, North Dakota, Missouri, Mississippi, Idaho und Washington State gewählt.

Alle aktuellen Entwicklungen rund um den "Super Tuesday" lesen Sie in unserem Liveblog.

Mike Bloomberg.

US-Vorwahlen der Demokraten -
Bloomberg zieht Präsidentschaftskandidatur zurück
 

Der US-Milliardär Michael Bloomberg steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten aus. Er unterstützt nun Joe Biden. Alle Entwicklungen im Blog.

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