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Trump: Dekret zum Schutz von Denkmälern

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Nach Sturz von Statuen - Trump: Dekret zum Schutz von Denkmälern

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Nach den Stürzen von Statuen will US-Präsident Trump nun für "Recht und Ordnung" sorgen. Deshalb hat er nun ein Dekret unterschrieben.

US-Präsident Trump will die Beschädigung von Denkmälern schärfer bestrafen. Im Zuge der Anti-Rassismus-Demonstrationen wurden immer wieder Statuen beschädigt oder zerstört.

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US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben ein Dekret gegen den Sturz umstrittener Statuen erlassen Er drohte bei Verstößen mit "langen Gefängnisstrafen". Den Text zu seiner Verfügung ließ er indes zunächst nicht veröffentlichen.

Unklar blieb auch, was das Dekret an der Rechtslage ändern wird. Schon jetzt kann die Beschädigung von Regierungseigentum mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden.

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Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis vor gut einem Monat kommt es landesweit zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Dabei wurden auch zahlreiche Statuen historischer Figuren in den USA gestürzt, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden.

Trump fährt nun doch zum Golfplatz

Trump hatte deshalb auch sein geplantes Golf-Wochenende in seinem Club in New Jersey abgesagt. Er bleibe in Washington, um sicherzustellen, dass "Recht und Ordnung" durchgesetzt würden, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.

Die "Brandschatzer, Anarchisten und Plünderer" seien zwar weitgehend gestoppt worden. Er werde aber dafür sorgen, dass notwendige Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden.

Am Samstag machte Trump dann aber doch einen Ausflug auf einen seiner Golfplätze. Das Weiße Haus machte zunächst keine Angaben dazu, ob Trump zum Golfen oder aus anderen Gründen zu dem Club im Ort Sterling, Virginia gefahren war.

Opfer von Polizeigewalt in den USA. Man sieht vier Menschen in Schwarz-Weiß Fotos.

Polizeigewalt in den USA -
George Floyd ist kein Einzelfall
 

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd wühlt die USA auf. Doch er ist kein Einzelfall. Polizeigewalt hat in dem Land eine lange Geschichte, wie unsere interaktive Story zeigt.

Demonstranten wollten Statue von Präsident Jackson stürzen

In Washington versuchten Demonstranten erst diese Woche, die Statue von Andrew Jackson, dem siebten US-Präsidenten, im Lafayette-Park direkt gegenüber vom Weißen Haus mit Seilen und Ketten zu stürzen.

Die Polizei wehrte die Aktivisten ab und verriegelte den Park, der erst vor rund einer Woche nach Protesten gegen den Tod Floyds wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden war. Via Twitter forderte Trump ebenfalls am Freitag die Verhaftung der Demonstranten, die am versuchten Sturz der Jackson-Statue beteiligt waren.

Der Tod des Afro-Amerikaners George Floyd löste eine Protestwelle gegen Rassismus aus. Die Bewegung richtet sich in den USA zunehmend gegen Historische Figuren und ihre Denkmäler.

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