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Nach Merkels Absage - Präsident Trump will G7-Gipfel verschieben

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Nach der einstweiligen Absage von Angela Merkel hat US-Präsident Trump den G7-Gipfel in Washington verschoben. Dafür will er die Teilnehmerrunde spektakulär erweitern.

Donald Trump auf dem Rückflug von Cape Canaveral.
Donald Trump auf dem Rückflug von Cape Canaveral.
Quelle: Alex Brandon/AP/dpa

Nach der Absage der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel will US-Präsident Donald Trump den G7-Gipfel in den USA auf September verschieben und das Treffen unter anderem um Russland erweitern.

Er habe nicht das Gefühl, dass die "sehr veraltete Gruppe" der sieben großen Industriestaaten das Geschehen auf der Welt richtig abbilde, sagte Trump auf dem Flug von Cape Canaveral nach Washington. Er wolle Russland, Südkorea, Australien und Indien zu dem Treffen einladen, sagte Trump.

Inzwischen sind mehr als 100.000 Menschen in den USA an Corona gestorben. Viele sterben, ohne auf das Virus getestet zu sein. Präsident Trump fordert weitere Lockerungen.

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Boris Johnson wollte ein reales G7-Treffen

Merkel hatte am Samstag deutlich gemacht, dass sie wegen der Corona-Krise voraussichtlich nicht für einen G7-Gipfel in die USA reisen würde. Die Kanzlerin dankte Trump für seine Einladung.

Zugleich stellte ein Regierungssprecher klar: "Stand heute kann sie in Anbetracht der Pandemie-Gesamtlage ihre persönliche Teilnahme, also eine Reise nach Washington, nicht zusagen." Zuvor hatte sich Großbritanniens Premierminister Boris Johnson für ein reales G7-Treffen im kommenden Monat ausgesprochen.

Russland ist seit der Krim-Krise nicht mehr dabei

Für Diskussionen innerhalb der G7 dürfte Trumps vom Pool berichteter Vorstoß sorgen, Russland einzuladen. Das von Präsident Wladimir Putin regierte Land war nach der Krim-Annexion 2014 ausgeschlossen worden.

Kanzlerin Merkel hat Russland im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf den Bundestag 2015 schwere Vorwürfe gemacht und mit Konsequenzen gedroht.

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Beim bislang letzten G7-Gipfel im französischen Biarritz im vergangenen August war Trump mit seinem Vorschlag gescheitert, Russland wieder in die Gruppe wichtiger Wirtschaftsmächte aufzunehmen. Russland ist - anders als die anderen Länder, die Trump einladen möchte - kein traditioneller Verbündeter der USA.

Das Coronavirus hat die USA überrollt. Welche Verantwortung tragen US-Präsident Trump und seine Regierung für die mangelnde Vorbereitung und das Leid der Menschen in seinem Land?

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Ursprünglicher Termin abgesagt

Trump ist in diesem Jahr Gastgeber des G7-Gipfels. Ursprünglich war das Treffen der Staats- und Regierungschefs für den 10. bis 12. Juni am Landsitz des Präsidenten in Camp David geplant gewesen. Im März hatte die US-Regierung den Gipfel wegen der Corona-Pandemie abgesagt und stattdessen eine Videokonferenz angesetzt.

Kürzlich hatte Trump sich dann doch wieder dafür ausgesprochen, das Treffen stattfinden zu lassen. Zuletzt hatte seine Sprecherin Kayleigh McEnany gesagt, die Zusammenkunft solle Ende Juni im Weißen Haus in Washington stattfinden.

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