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Nach Impeachment-Votum - US-Präsident Trump ruft zur Versöhnung auf

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Nach dem eingeleiteten Amtsenthebungsverfahren hat US-Präsident Trump die Gewalt im Kapitol verurteilt und rief zu Frieden im Land auf. Zum Impeachment äußerte er sich nicht.

Nach der Attacke seiner Anhänger auf das Kapitol muss sich Donald Trump als erster Präsident in der US-Geschichte einem zweiten Amtsenthebungsverfahren stellen.

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In einer gut fünfminütigen Videobotschaft aus dem Oval Office hat der scheidende US-Präsident Donald Trump die Nation zur Versöhnung aufgerufen. Kurz zuvor war im Repräsentantenhaus ein zweites Amtsenthebungsverfahrens gegen ihn eingeleitet worden.

In einem vom Weißen Haus auf Youtube veröffentlichten Video sagte Trump in ungewohnt gemaßigtem Ton: "Ich verurteile eindeutig die Gewalt, die wir in der vergangenen Woche gesehen haben."

Donald Trump: Spannungen abbauen, Gemüter beruhigen

Er rief die Bevölkerung dazu auf, Spannungen abzubauen, Gemüter zu beruhigen und zum Frieden im Land beizutragen: "Lasst uns entscheiden, vereint voranzugehen." Das eingeleitete Amtsenthebungsverfahren erwähnte Trump nicht.

Gewalt und Vandalismus haben keinen Platz in unserem Land und keinen Platz in unserer Bewegung.
Donald Trump, US-Präsident

Aufgebrachte Trump-Unterstützer waren am Mittwoch vergangener Woche nach einer aufstachelnden Rede des Präsidenten gewaltsam in das Kapitol eingedrungen. Mehrere Menschen kamen bei den Krawallen ums Leben.

US-Präsident Donald Trump sitzt in einer Telefonkonferenz zum Coronavirus

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Distanz zu gewalttätigen Anhängern

Die Demokraten warfen Trump vor, er habe die Ausschreitungen angezettelt, und bereiteten innerhalb weniger Tage ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn vor, das das Repräsentantenhaus am Mittwoch offiziell eröffnete.

Trump war bemüht, sich von seinen gewalttätigen Anhängern zu distanzieren, die das Kapitol erstürmt hatten:

Kein echter Anhänger von mir könnte jemals politische Gewalt befürworten.
Donald Trump, US-Präsident

Wer Gewalt anwende, der unterstütze nicht seine Bewegung, sondern attackiere die Bewegung und das Land. "Das können wir nicht hinnehmen", so Trump.

Präsident ruft zum Gewaltverzicht auf

Egal ob jemand politisch rechts oder links stehe, Demokrat oder Republikaner sei - es gebe keine Rechtfertigung für Gewalt. Das gelte ausnahmslos.

Mit Blick auf Berichte über mögliche weitere gewalttätige Proteste in der Hauptstadt Washington und anderen Teilen des Landes in den nächsten Tagen, rief Trump zum Gewaltverzicht auf.

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