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Ex-Militärs kritisieren Trump massiv

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Vorgehen gegen Proteste - Ex-Militärs kritisieren Trump massiv

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In einem Zeitungsbeitrag kritisieren 89 Ex-Militärs Donald Trump: Mit seiner Drohung, die Armee im Innern gegen Demonstranten einzusetzen, untergrabe er die Rechte von US-Bürgern.

US-Präsident Trump steigt aus dem "Marine One"-Helikopter aus und salutiert einen Soldaten.
US-Präsident Trump verliert Rückhalt bei früheren Militärführern.
Quelle: reuters

Dutzende pensionierte amerikanische Militärführer haben Präsident Donald Trump und dessen jüngste Drohungen mit einem Armeeeinsatz im Innern massiv kritisiert.

Trump habe die Streitkräfte missbraucht, um die Bürgerrechte gegen Polizeigewalt demonstrierender Amerikaner zu untergraben, hieß es in einem Meinungsbeitrag in der "Washington Post", den 89 Ex-Vertreter des Pentagons und der Sicherheitsbehörden unterzeichneten. 55 pensionierte Militärs unterzeichneten einen Unterstützerbrief für den voraussichtlichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden.

Ex-US-Verteidigungsminister Mattis wirft Trump generelles Versagen vor. Trump spalte das Land, missbrauche das Militär für seine Zwecke. Der US-Präsident ging nicht auf Mattis‘ Kritik ein. Derweil gehen die Proteste in vielen Städten weiter.

Beitragslänge:
2 min
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Trump hat seinen Amtseid verraten

Im Beitrag für die "Washington Post" wurde Trump vorgeworfen, seinen Amtseid verraten zu haben, indem er damit "drohte, Mitgliedern des US-Militärs zu befehlen, die Rechte ihrer amerikanischen Mitbürger zu verletzen". Der Präsident solle von jeglichen Plänen abrücken, im aktiven Dienst befindliche Soldaten in Städte zu schicken.

Der Beitrag wurde von Republikanern und Demokraten unterschrieben, darunter von den Ex-Pentagonchefs Leon Panetta, Chuck Hagel, Ash Carter und William Cohen. Unter den Unterzeichnern waren auch der nationale Ex-Geheimdienstkoordinator James Clapper, der ehemalige CIA-Direktor Michael Hayden und die früheren zivilen Leiter der US-Marine Sean O'Keefe, Ray Mabus und Richard Danzig.

Bidens Team veröffentlichte den Brief

Dem von Bidens Wahlkampfteam veröffentlichten Brief schlossen sich Militärs wie der pensionierte General Merrill McPeak an, der in den 1990er Jahren als Generalstabschef der US-Luftwaffe diente. Trump solle damit aufhören, das "Militär zu beflecken", indem er Truppen gegen friedliche Demonstranten einsetze.

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