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Trump: "Es wird eine Frau sein"

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Nachfolge für Bader Ginsburg - Trump: "Es wird eine Frau sein"

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US-Präsident Trump will voraussichtlich kommende Woche einen Vorschlag für die Nachfolge der verstorbenen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg machen.

Mitten im US-Wahlkampf könnten die Republikaner die Mehrheitsverhältnisse am Obersten Gerichtshof nachhaltig beeinflussen - nach dem Tod von Richterin Ruth Bader Ginsburg. Präsident Trump will eine schnelle Nachfolge.

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Nach dem Tod der hoch angesehenen US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg hat das politische Ringen um ihre Nachfolge begonnen.

US-Präsident Donald Trump beabsichtigt, entgegen den Gepflogenheiten, noch vor der Präsidentschaftswahl am 3. November eine Nachfolge zu nominieren.

Trump: Höchstwahrscheinlich eine Frau

"Es wird eine Frau sein", legte sich Trump bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat North Carolina fest.

Die Auswahl der Richter des Obersten Gerichtshofs der USA zähle zu den wichtigsten Entscheidungen, für welche die Republikaner gewählt worden seien, schrieb der Präsident zudem auf Twitter. "Wir haben diese Verpflichtung ohne Aufschub!"

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Mögliche Nachfolgerinnen für Ruth Bader Ginsburg

Wer die Nachfolge von Ruth Bader Ginsburg antreten solle, wisse er aber selbst noch nicht. Trump hatte erst vor einigen Tagen 20 mögliche Kandidaten und Kandidatinnen für das Oberste Gericht genannt.

Präsident Trump will seine Wunsch-Kandidatin für die Nachfolge von Ruth Bader Ginsburg noch vor der Wahl nominieren. Die Verfassungsrichterin war am Freitag an Krebs gestorben.

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Chancenreich sind nach Angaben von Beratern die Bundesberufungsrichterinnen Amy Coney Barrett, die bei Konservativen besonders beliebt ist, Barbara Lagoa aus dem bei Wahlen oft umkämpften Florida und Allison Jones Rushing, die unter anderem für den inzwischen ins Oberste Gericht aufgestiegenen Neil Gorsuch gearbeitet hat.

Neubesetzung vor US-Wahl umstritten

Unklar ist, ob auch eine Mehrheit für die schnelle Neubesetzung des vakanten Richterpostens am Supreme Court zustande kommt. Denn zwischen den politischen Lagern ist heftig umstritten, ob die Republikaner so kurz vor dem Ende der aktuellen Amtszeit Trumps noch über die Schlüsselpersonalie entscheiden sollten.

Der Tod der Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg verschärft den US-Wahlkampf zusätzlich. Ein Kommentar von ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen.

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Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, verwies auf eine Entscheidung aus dem Jahr 2016. Damals hatte sich der republikanische Mehrheitsführer im Oberhaus, Mitch McConnell, zehn Monate vor der Wahl geweigert, den vom damaligen demokratischen Präsidenten Barack Obama vorgeschlagenen Nachfolger für einen gestorbenen konservativen Richter zur Abstimmung zu stellen.

Bedeutung des Supreme Courts

Die Richter am Obersten Gericht der USA werden vom Präsidenten vorgeschlagen, vom Senat bestätigt und auf Lebenszeit ernannt. Die Republikaner halten im Senat die Mehrheit mit 53 der 100 Stimmen.

Das Oberste Gericht hat in den USA oft das letzte Wort bei umstrittenen Grundsatzfragen zu Streitthemen wie Abtreibung, Einwanderung, Waffenrecht und Diskriminierung. Es hat neun Richter - und nach dem Tod von Ginsburg werden nur noch drei klar dem liberalen Lager zugerechnet, alle anderen gelten als mehr oder minder konservativ.

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